Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: THE BLACK DAH ....

THE BLACK DAHLIA MURDER

EVERBLACK (44:35 min.)

METAL BLADE /
Da sind sie wieder! Die Könige des melodischen Death Metal sind zurück und haben Album Nummer Sechs im Gepäck, welches so typisch TBDM ist, wie eine neue Scheibe der Amis eben nur klingen kann. Die Männer um Frontsau Trevor Strnad haben in den jetzt 13 Jahren ihres Bestehens ihre Marschroute gefunden, ihren Stil, und der wird auch nicht in übermäßigen Größenordnungen verändert. Aber das ist auch gut so, denn „Everblack“ klingt von der ersten Sekunde an so herrlich fies, abgefuckt, düster und trotzdem immer wieder durch geile Riffs aufgewert, dass man zwar weiß, dass man die Songs noch nie zuvor gehört hat, aber sie trotzdem in einem positiven Sinne vertraut klingen. Immer wieder gibt es dann auch diese episch angehauchten, okkulten Momente wie beim Quasi-Titeltrack der Platte, „Into The Everblack“. Und auch wenn TBDM hier einmal das Tempo herausnehmen und mit instrumentalen Soloeinlagen glänzen, so hat man doch nie das Gefühl, einer verkitschten Power-Metal-Band zu lauschen, sondern weiß, dass das nur ein Moment der Ruhe ist, der sofort im Anschluss wieder durch das räudige Organ Strnads zunichte gemacht wird. Eben noch im Auge des Orkans die trügerische Harmonie genossen, ist man postwendend schon wieder mitten drin im schwarzen Wirbelsturm, der einem die Trommelfelle auf links dreht. Immer wieder gibt es Blastbeat-Attacken wie aus dem Black-Metal-Lehrbuch, filigrane Melodien aus der Melodic-Death-Schule oder typische Death-Metal-Grooves, die sich auf „Everblack“ wieder einmal zu einer fast perfekten Masse verbinden. Und das obwohl man sich sowohl auf der Position des Schlagzeugers (Alan Cassidy) als auch der des Bassisten (Max Lavelle) neue Leute suchen musste. Dass es eben doch nicht zu einer wirklich perfekten Platte gereicht hat, liegt dann auch weder an der neuen Rhythmus-Fraktion, sondern einfach daran, dass nach dem starken Beginn, spätestens nach dem facettenreichen und spannenden „Raped In Hatred By Vines Of Thorn“ ein wenig die Puste raus ist und etwa fünf Songs lang nur noch Altbekanntes wieder neu aufgelegt wird. Erst mit den deutlich angeschwärzten „Their Beloved Absentee“ und „Map Of Scars“ gelingt der Scheibe dann am Ende noch einmal der Turnaround, wird noch mal ein wenig die Werbetrommel für die Band gerührt, kommen ein paar neue Ideen dazu. Das reicht noch, um im Endeffekt positiv im Gedächtnis hängen zu bleiben, ist aber nicht der Brecher geworden, den zu werden es am Anfang versprochen hat. Da wäre noch mehr drin gewesen!
8/10 - CW.


[ Zurück zum Index: 'ALL' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler