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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: LO!

LO!

MONSTRORUM HISTORIA (41:15 min.)

PELAGIC /
Nach The Old Wind und Kruger jetzt das dritte, wirklich leckere Scheibchen aus dem Hause Pelagic Records aus Berlin. Wieder mal Post-Metal mit Sludge-Kante, wieder mal gehobenes Niveau, wieder mal ganz großes Kino. Die Australier waren schon mit Cult Of Luna und The Ocean auf Tour und dürften auch für Fans dieser Bands als neue Lieblinge in Frage kommen, ebenso wie für alle Anhänger von Breach oder Converge. Schön brachial, schön abgefahren und abgründig, dabei staubtrocken und verspielt, so in etwa lässt sich das „Monstrorum Historia“ zusammenfassen. Dabei kleckert die Produktion nicht, sondern sie klotzt und wirft einem eine wahre Wand entgegen, dass man besser in Deckung gehen sollte, möchte man nicht als roter Schmierfilm vor den Boxen enden. Tempowechsel und verrückte Ideen gibt es neben einem Mördergroove natürlich zu Genüge, genauso wie Parts, die einen beinahe in die Welt von „2001: A Space Odyssee“ entführen und mit düsteren, sphärischen und elektronischen Samples aufwarten. So ähnlich wie zum Anbeginn der Zeiten das Chaos, das Tohuwabohu oder das Ginnungagap von einer göttlichen Hand in eine belebbare und beherrschbare Ordnung überführt wurde, so haben Lo! auch ihre Kräfte wirken lassen, um das lärmende Post-Metal-Chaos ihrer Schöpfung in konsumierbare Bahnen zu weben. Immer wieder entdeckt man Oasen der Ruhe innerhalb der schwarzen Gesetzlosigkeit, die das Album so ausstrahlt, Oasen mit lockeren, beinahe federleichten Melodien, die einem ein wenig Halt geben, bevor es zurück in den tosenden Wirbelsturm geht. Der Name ist beim Album der Aussies auf jeden Fall Programm und das „Monstrorum Historia“, dessen Fratze uns auf dem Cover seine Zähne entgegen bleckt, ist ein gleichermaßen wütendes wie auch verletzlich wirkendes Gesamtkunstwerk geworden.
8/10 - CW.


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