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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: DROWN MY DAY

DROWN MY DAY

CONFESSIONS (30:35 min.)

NOIZGATE /
Drown My Day kommen aus Polen und bringen nach zwei EPs in den Jahren 2008 und 2010 dieser Tage ihr Debüt-Album heraus. Dass man dabei auf Noizgate Records gelandet ist, passt wie die Faust auf´s Auge, hat sich das kleine Label aus Bielefeld in den letzten Jahren mit Acts wie Placenta oder We Are Wolf vor allen Dingen im Deathcore-Bereich einen ordentlichen Namen gemacht. Leider kann das Quintett aus Krakau bei dieser Konkurrenz aber nicht ganz mithalten. „Confessions“ ist eine fette Platte, keine Frage, und technisch braucht den fünf Herren niemand etwas vorzumachen. Aber die 10 Songs (oder eher 9, wenn man den kurzen, selbst betitelten Opener einmal ausklammert) plätschern eher so vor sich hin anstatt wirklich aufzuräumen. Musikalisches Verständnis, das absolute Beherrschen der Instrumente und der Stimme - das kann man Drown My Day keineswegs absprechen und von diesem Aspekt her und was die standesgemäße Produktion angeht, sind die Polen absolut auf der Höhe der Zeit, aber es fehlt ihnen einfach noch an zündenden Ideen, an Parts, die die Songs über sich hinaus wachsen lassen, an – gerne auch chaotischen, aber bitte wenigstens prägnanten – Hooklines, die sich ins Herz und Hirn der Hörer fräsen. Es fehlt an der berühmten Eigenständigkeit; die Gitarren hören sich etwa so an, wie die von gefühlten 100 ähnlich gearteten Bands – und dann muss man schon mit etwas mehr kommen, als sich nur auf das Beherrschen der Instrumente zu beschränken, wenn man mit seinem Album noch einen Hund hinter dem berühmten Ofen hervor holen möchte. Hier wirken insbesondere die zuvor erwähnten Labelmates von Placenta schon deutlich weiter, vielseitiger, mutiger, durchgeknallter, fokussierter. „Confessions“ ist sicherlich kein schlechtes Album und für Genrefans eine nette Abwechslung für zwischendurch, aber mehr leider (noch) nicht.
6/10 - CW.


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