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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: HACRIDE

HACRIDE

BACK TO WHERE YOU’VE NEVER BEEN (42:45 min.)

INDIE / EDEL
Wenn ich mir die Rezensionen zu den Veröffentlichungen der vergangenen HACRIDE-Longplayer anschaue, dann ist die positive Entwicklung deutlich herauszulesen. HACRIDE haben für mich bereits mit „Lazarus“ einen besonderen Status erreicht, den sie, so meine anfängliche Hoffnung, mit „Back To Where You’ve Never Been“ untermauern. Was da harmonisch, fast schon melodisch verspielt mit ‘Introversion‘ beginnt, kann doch eigentlich nicht der französischen Aggressionsschmiede entsprungen sein. Doch weit gefehlt, wer hier die falschen Schlüsse zieht, unterschätzt die Franzosen. Aggressiv und laut ist man nach wie vor, jedoch unterscheiden sich HACRIDE anno 2013 deutlich von den bisherigen Alben. Ein Indiz dafür, dass man einen neuen Schlagzeuger und einen neuen Sänger an Bord hat? Nein, aber frische Kräfte bringen sicherlich auch einen frischen Wind in die Band. Ich sehe respektive höre eine Entwicklung heraus, die HACRIDE gut zu Gesicht steht. Die schwere, technisch besetzte Kost von „Deviant Current Signals“ hat man scheinbar weitestgehend abgelegt, die experimentelle, rhythmische Vertracktheit von „Amoeba“ durch klarere Strukturen mit eingängigen Rhythmen ersetzt. Insgesamt ist das aktuelle Album songorientierter ausgefallen, wilde Achterbahnfahrten und unzählige Überraschungsmanöver hat man sich verkniffen und sich damit stilistisch von „Lazarus“ gelöst. So wild und unberechenbar die Franzosen bei den letzten drei Veröffentlichungen wirkten, so geläutert und in der Spur zurückgekehrt scheinen sie heute zu sein. Was die Beschreibung in erster Linie zum Ausdruck bringen soll, ist, dass sich auch „Back To Where You’ve Never Been“ deutlich vom bisherigen Material unterscheidet, HACRIDE dadurch einen ebenso drastischen Entwicklungsschritt dokumentieren, der mit dem nächsten Album schon wieder ganz anders ausfallen kann. HACRIDE haben mich mit „Back To Where You’ve Never Been“ jedenfalls äußerst positiv überrascht. Warum ich hier die Höchstpunktzahl vergebe? Weil sich einfach alles stimmig anhört.
10/10 - RB.


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