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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: NICK HELLFORT

NICK HELLFORT

TEN MASK WITHIN (58:47 min.)

SONIC REVOLUTION / SOULFOOD
Wer den Namen Nicolaj Ruhnow ohne Umwege bei TOKYO BLADE und DOMAIN einordnen kann, weiß wer sich hinter dem Pseudonym NICK HELLFORT verbirgt. Sein Solo-Projekt startete bereits 2007 und kann jetzt endlich Vollzug melden, denn das Debüt „The Mask Within“ hat endlich das Licht der Welt erblickt. Mal hören, wie es mit den eigenen Vorgaben des Projektleiters geklappt und er erreicht hat „eine eigene Welt mit einer unkonventionellen Mischung aus Einflüssen wie Klassik, Jazz und Heavy Metal zu kreieren“. Zumindest der Opener ‘Temple Of Kings‘ wird dem Anspruch gerecht, knallt das Teil episch, progressiv, heavy, mitreißend rein und lässt mich ad hoc mit der Zunge schnalzen. Auch ‘Fame Is Just A Whore‘ funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip und entfaltet eine unwiderstehliche Art, der man sich nur schwer entziehen kann. Tolle Gitarrenarbeit trifft exzellenten Gesang und in dieser fast schon perfekten Konstellation kommen die ersten Gedanken an DREAM THEATER auf, die Songs ähnlich zwingend zu arrangieren wissen. Im direkten Vergleich muss das um einige Nuancen ruhigere ‘Stepwise & Silenty‘ fast schon Federn lassen, denn hier konnte Nick nicht diese Spannung und Dramatik aufbauen wie bei den ersten beiden Songs. Behutsamer geht es auch mit ‘Perception‘ weiter, wobei der Track wieder die progressive Komponente unterstreicht und gewisse Erinnerungen an die progressive Phase von IRON MAIDEN hervor kommen. ‘For All Time‘ vermittelt erst den Eindruck, als ob sich Nick mal eine kleine Auszeit gönnt, aber dramatische Gitarrenparts und intensiver Gesang erheben auch diesen Track zu einem besonderen Moment auf dem Album. Wann funktioniert „The Mask Within“ am besten? Wenn Nicolaj seine intensiven Augenblicke am Mikro hat, die progressiven Momente zur Geltung kommen und eines der erhebenden Gitarrensoli eingestreut wird. Natürlich kann nicht jeder Track derartig reinhauen, man verzeiht gerne ein schwächeres Stück wie ‘Lifeline‘ und nimmt beruhigt zur Kenntnis, dass die jazzigen Momente im Instrumental ‘Journey Throu‘ A Cup Of Tea‘ gebündelt werden. Auch wenn es einige Zeit gedauert hat, bis „The Mask Within“ fertig gestellt wurde, hat es sich gelohnt einen kühlen Kopf zu bewahren und das Material reifen zu lassen. Die Scheibe kommt in der ersten Pressung übrigens mit zwei Bonustracks, die auf den Namen ‘Crusaders‘ und ‘The Messenger‘ hören und in der obigen Zeitangabe mit rund zehn Minuten Überhang eingerechnet sind.
8/10 - RB.


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