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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: ETERNAL TEARS ....

ETERNAL TEARS OF SORROW

SAIVON LAPSI (45:14 min.)

MASSACRE /
Wer hätte gedacht, dass die finnischen Melodic Deather von ETERNAL TEARS OF SORROW im nächsten Jahr auch schon zwei Dekaden bestehen (die zwischenzeitliche Auflösung mal außen vor gelassen). Die Veröffentlichung neuer Alben dauerte immer länger und so gingen über drei Jahre ins Land, bis wir wieder was von ETERNAL TEARS OF SORROW zu hören bekommen. Das Album, „Saivon Lapsi“ getauft, handelt -vom Titel angeleitet - von der Unterwelt Lapplands, denn übersetzt bedeutet „Saivon Lapsi“ so viel wie Kinder der Unterwelt, wobei Saivon als Eigenname eben speziell für die Unterwelt der Einwohner Lapplands steht. Man möchte also meinen, dass „Saivon Lapsi“ eine recht düstere Angelegenheit geworden ist, aber dies ist nicht der Fall. Stattdessen bieten uns die Finnen einen breiten Strauß an Abwechslung, der sowohl das Death-Metal-Herz höher schlagen lässt, als auch den Freund ruhiger Töne bedient. So ist ’Legion Of Beast’ eine treibende Nummer mit ordentlich Tempo geworden, während ’Sound Of Silence’ als schöne, melodische Ballade daherkommt, die auch mit female vocals aufwartet. Zum Opener ’Dark Alliance’ gibt es sogar eine Single und ein Video, welches man sich als Teaser ruhig mal zu Gemüte führen darf. Musikalisch sind EToS durch das Keyboard recht variabel, da symphonische Elemente eingebaut werden können, aber auch - bei entsprechender Zurückhaltung - die Gitarren das Kommando übernehmen und mehr Härte in die Stücke bringen. Der Gesang ist eine gute Mischung aus Growl- und Cleanpassagen. So wie ’Saivo’ in den Opener ’Dark Alliance’ einleitet (wurde übrigens als Single ausgekoppelt), gibt es mit ’Kuura’ (zu deutsch „der Reif“, wobei sinnbildlich wahrscheinlich der Hula Hoop Reifen gemeint ist) ein weiteres Zwischenspiel für ’Dance Of December’, dem sich die bereits erwähnte Ballade anschließt. EToS haben auch ein Video veröffentlicht, wobei man hier mit ’Swan Saivo’ ein anderes Stück als für die Single gewählt hat, weil dieser Song gefälliger und somit auch für das breitere Publikum geeignet ist. Ich kann EToS nur zu „Saivon Lapsi“ beglückwünschen, denn man hat vieles richtig gemacht und bietet dem Hörer Abwechslung und Entdeckungsmöglichkeiten. Ein Album, das nicht so schnell aus dem Player verschwinden wird.
8,5/10 - RB.


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