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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: SCREAM YOUR N ....

SCREAM YOUR NAME

SAME (52:00 min.)

DEEPDIVE /
Dass die Schweiz sich trotz – oder vielleicht gerade wegen – ihrer geringen Größe zu einer Heimat für qualitativ hochwertigen Metal in allen Bereichen entwickelt hat, dürfte sich auch bis zum letzten Fan härterer Klänge herum gesprochen haben. Eine der Bands, die sich gerade daran macht, das Erbe von Cataract oder Dark Day Dungeon anzutreten, ist Scream Your Name aus Bern. Dabei gehen sie musikalisch allerdings völlig andere Wege und wandeln eher auf Pfaden von Enter Shikari oder Sonic Syndicate, verknüpfen also Metalcore mit Post- und Trancecore-Elementen und setzen dabei, getreu den Vorbildern, natürlich auch großzügige elektronische Samples oder Soundeffekte bei Gesang und Instrumentarium ein. Dabei klingt das selbst betitelte Debüt so ausgereift und verbindet die einzelnen Elemente samt der vielseitigen, mal gegrowlten, mal geshouteten oder klar gesungenen Vocals, so gekonnt zu einem Ganzen, dass es so wirkt, als hätte die Band nie etwas anderes gemacht. Sie spielt gekonnt auf der Klaviatur moderner Metalkunst, bombt fette Breakdowns und Moshparts heraus, zaubert filigrane Melodien, die sich um die cleanen Gesangsparts wickeln, und wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt oder amateurhaft – was nicht zuletzt auch der druckvollen und gerade für ein Erstlingswerk überragenden Produktion aus den „Principal Studios“ in Münster geschuldet ist. Alles in allem kann man Scream Your Name weder als Album noch als Band einen Vorwurf machen – außer, dass der aller Wahrscheinlichkeit nach junge und genre-affine Hörer die gleiche Mixtur wohl schon gefühlt einhundertmal gehört haben wird. Aber gut, Power Metal hört sich 2012 auch teilweise noch so an wie Ende der 80er und Old School Hardcore klingt auch heute noch oft wie damals, als Minor Threat oder 7 Seconds am Start waren, von daher: durchweg gute Scheibe für alle Metalcore-Jünger, aber beim nächsten Mal darf´s trotzdem noch etwas mehr eigenes Charisma sein!
7/10 - CW.


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