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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: THE GREEN RIV ....

THE GREEN RIVER BURIAL

SEPARATE & COALESCE (40:55 min.)

BASTARDIZED /
Frankfurt ist ein hartes Pflaster. Das bekommt man in jeder Lebenslage zu spüren. Ganz gleich ob beim Fußball (Eintracht), bei den Klamotten (Pitbull), beim Bier (Binding) oder jetzt auch in der Musik mit The Green River Burial. Die haben auf ihrem Debütwerk so ziemlich alles aufgefahren, was zusammen passt und Druck hat. Das Grundgerüst der vier Jungs heißt Hardcore, aber immer wieder werden auch tonnenschwere Beatdown-Parts einzementiert oder das Core-Gerüst mit Death-Metal-Zitaten verziert. Alleine bei den ersten beiden Songs (nimmt man das kurze Intro einmal raus) bekommt man eine Ahnung von der stilistischen Bandbreite der Hessen. Hardcore-Groove, Beatdown-Moshparts, Deathmetal-Growls, Brüllchöre, Melancholie und Melodie, die Hand in Hand durch die Songs marschieren. Und gegen Ende der Scheibe wird dann etwa bei „L´Etranger“ noch ein wenig Dubstep eingeflochten oder im Abschluss-Track, „Reinvent The Real“, die gut zum Dicke-Hose-Eindruck der Platte passende Hip-Hop-Seite ausgepackt. Sänger Mert Ücüncü brüllt und growlt sich auf jeden Fall so böse durch die elf Songs, dass man ihm nur wünschen kann, dass er seine Stimmbänder gut im Griff hat, die sicherlich während der Aufnahmen ordentlich gelitten haben dürften. Währenddessen sorgt insbesondere Moritz Spahn, der einzige Gitarrist der Band, für die melodischen, eingängigeren und manchmal auch wehmütigeren Momente. „The Big Rip“ ist einer der Songs, die all diese Momente des Albums in sich versammeln und zu einem Ganzen bündeln; er hat sowohl dunklere Parts als auch solche, die mit einem gewaltigen Groove – und der entsprechend fetten Produktion – ausgestattet und von Gang-Shouts angefeuert ordentlich nach vorne gehen. Das einzige Manko auf „Separate & Coalesce“ ist, dass man irgendwie noch kein Gefühl dafür bekommt, was genau The Green River Burial eigentlich sind. Die Platte hat ordentlich Schub und wird auch nicht unbedingt langweilig – aber aufgrund der Vielseitigkeit fehlt noch ein wenig das Gespür für die Band, die Ahnung, wohin die Reise einmal gehen wird. Insbesondere, weil viele Ideen noch nicht ausgereift scheinen oder nur gestreift werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich TGRB entwickeln werden, aber Fans von Bust A Move, Give Em Blood, Awaken Demons oder The Destiny Program dürften auch jetzt schon ihren Gefallen an „Separate & Coalesce“ finden.
8/10 - CW.


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