Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: DANTE

DANTE

NOVEMBER RED (61:11 min.)

MASSACRE /
Die Augsburger Progger DANTE veröffentlichen mit „November Red“ ihr nunmehr drittes Album. Bei sieben Stücken kommt man dabei auf eine knapp über einstündige Spielzeit, was bereits dafür spricht, dass man sich auch an Longtracks herangetraut hat, die einiges an Fingerfertigkeit für progressive Songarrangements erfordern. Schielt man auf die großen Vorbilder der Augsburger, wie etwa DREAM THEATER und THRESHOLD, dann wird ersichtlich, dass man mit harten Gitarrenriffs in eine ähnliche Kerbe schlägt, es aber schon noch deutliche Unterschiede gibt. So hat das Keyboard nicht die Bedeutung und kann auch nicht die Stellung bieten, die Jorden Rudess bei DREAM THEATER zu kreieren in der Lage ist. Der Gesang ist ebenfalls jenseits der Möglichkeiten von Damian Wilson, Andrew „Mac“ McDermott (R.I.P.) oder James LaBrie. Ob man aus diesem Grund die Position der Stimme meiner Meinung nach nicht richtig positioniert hat und sie deshalb etwas im Hintergrund platziert wirkt, vermag ich nicht zu sagen. Davon lässt sich die Instrumentalfraktion aber nicht beeinflussen, denn sie will sich in Szene setzen. Verwerflich? Egoistisch? Nicht wirklich, denn letztlich erwartet das der Fan und es wäre falsch, ihn nicht zu erhören. So darf man sich auf ’The Day That Bled’ freuen, denn hier gibt die Instrumentalfraktion Gas und zeigt, dass man einen Longtrack intelligent zu füllen vermag. Spielfreude ist Ehrensache und so kann die Nummer überzeugen. Harte Gitarren und flächige Keys leiten den Titeltrack fast drei Minuten lang ein, ehe der Song ruhiger wird und der Gesang einsetzt. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass auch der Rausschmeißer nicht in den üblichen vier Minuten durch sein wird. Auch hier zeigt man sich von der spielfreudigen Seite, räumt aber den ruhigeren Passagen mehr Raum ein. DANTE bieten mit „November Red“ ein Album mit reichlich Abwechslung, was den Progfan erfreuen wird. Mit einem herausragenden Track, viel Ehrgeiz und Spielfreude ist „November Red“ ein Werk geworden, das die Beachtung der Prog-Gemeinde verdient hat.
7,5/10 - RB.


[ Zurück zum Index: 'ALL' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler