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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: ANTIMATTER

ANTIMATTER

FEAR OF A UNIQUE IDENTITY (49:10 min.)

PROPHECY / SOULFOOD
Fünf lange Jahre musste man auf neue Musik von Antimatter warten. Die kontinuierliche Einfuhr des Wunderwerks „Leaving Eden“ schraubte die Vorfreude auf „Fear Of A Unique Identity“ in ungeahnte Höhen, und tatsächlich schafft es Mick Moss trotz dieser immens hoch liegenden Messlatte, dass der Hörer nicht enttäuscht zurückbleibt. Im Vorfeld war bereits davon gesprochen worden, dass der Zeremonienmeister der Melancholie zumindest partiell zum elektronischeren Sound der Anfangstage zurückkehren würde. Die wie auf dem Zweitwerk „Lights Out“ dezent eingesetzten Programming-Spielereien werden jedoch so songdienlich eingesetzt, dass sie den Songs hintergründig zusätzliche Tiefe verleihen (Ausnahmen: „Monochrome“ und „Firewalking“); zudem sorgen sie für mehr Groove und Tanzbarkeit („Paranova“). Das Grundgerüst des Materials bildet mehr denn je hochemotionaler und dynamisch anspruchsvoll in Szene gesetzter alternativer Rock, der diesmal mit dem überraschend eingängigen Videotrack „Uniformed & Black“ einen echten Hit abwirft. Ansonsten changiert Moss geschickt zwischen großzügiger instrumentierten, meist in einem hymnischen Chorus explodierenden Tracks wie dem formidablen „Wide Awake In The Concrete Asylum“ oder „Firewalking“ und träumerisch-balladesken Tönen. Am tiefsten zu berühren weiß er noch immer, wenn er in „Planetary Confinement“-Manier die Akustische zur Hand nimmt („Here Come The Men“) oder im Titeltrack zu düsteren Pianoklängen sein unverwechselbares Timbre spielen lässt. Ich wage zu behaupten, dass kein Antimatter-Fan von diesem erneut großartigen Album enttäuscht sein wird – die Zeit wird zeigen, ob es gar auf einer Stufe mit „Leaving Eden“ (be)stehen kann.
8,5/10 - PM. (Gastautor)


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