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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: I SPIT ASHES

I SPIT ASHES

INHALING BLACKNESS – REFLECTING LIGHT (40:46 min.)

MASSACRE /
Web 2.0 steht für die „neue“, interaktive Form des Internets, insbesondere was die Nutzung von sozialen Netzwerken und ähnlichen Plattformen angeht, auf denen sich die User selbst darstellen können. Wenn jemand sich jetzt also als Metal 2.0 bezeichnet, gehe ich davon aus, dass man auch aktiv bei der Musik mitmachen kann. Das ist bei I Spit Ashes aus Pegnitz in Oberfranken jedoch nicht so. Viel mehr versteht man hier unter dieser Bezeichnung eine Weiterentwicklung des klassischen Heavy Metal, modern aber nicht trendreitend, eigenständig aber dennoch nicht zu komplex. Um ehrlich zu sein spielen die Süddeutschen aber ganz einfach Melodic Death Metal, nicht mehr und nicht weniger. Zwei Gitarristen, ein Sänger, der sich überwiegend durch die elf Songs growlt und gelegentlich ein paar gesprochene Passagen einwebt, trotz aller Aggressivität immer mit einem Schuss Melancholie im Sound – das kommt einem von diversen schwedischen Bands schon sehr bekannt vor. Was ja grundsätzlich nicht schlecht ist – zumindest nicht, wenn es so gut interpretiert und umgesetzt wird wie von dem Massacre-Records-Quintett – aber mit dem eigenen Etikett „Metal 2.0“ hat man sich dann doch ein wenig weit vorgewagt und einen einzigartigen, innovativen Stempel aufzudrücken versucht, dem „Inhaling Blackness – Reflecting Light“ trotz aller Klasse einfach nicht gerecht wird. Zugutehalten muss man den Jungs aber auf jeden Fall, dass ihr Debüt-Album von vorne bis hinten unglaublich professionell wirkt. Das geht vom Cover-Artwork über den satten Sound aus dem renommierten Kohlekeller-Studio bis hin zu den einzelnen Nuancen der durchweg gelungenen elf Stücke, die durch die recht häufig verwendeten Synthie-Einflüsse keineswegs kitschig wirken, sondern immer ihren futuristischen, epischen Anstrich behalten. Als Anspieltipps seien hier nur „Crossing The Borderline“ oder „Missper“ genannt, die sämtliche Stärken der Band bündeln und als explosive Melodic-Death-Granaten im Gehörgang detonieren. Fazit: wer auf guten, skandinavisch orientierten Melodic Death Metal steht und wem In Flames inzwischen zu poppig sind, der ist mit I Spit Ashes definitv richtig gut bedient – nur die große Musikrevolution sollte man hier trotz des erwähnten Etiketts nicht erwarten.
7/10 - CW.


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