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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: ILLDISPOSED

ILLDISPOSED

SENSE THE DARKNESS (54:23 min.)

MASSACRE /
Seit zwei Dekaden schon treiben die dänischen Hooligans von Illdisposed ihr Unwesen in der Death-Metal-Landschaft und haben seitdem inklusive dem neuesten Streich „Sense The Darkness“ bereits 12 Studio-Alben veröffentlicht. Das ist eine ganze Menge Holz und nicht wenige Bands haben in dieser Zeit schon ihre Segel gestrichen und sich lukrativeren, normaleren Jobs hingegeben. Aber Illdisposed scheinen noch so viel Wut in sich zu tragen und noch so viel zu sagen zu haben, dass sie auch 2012 wieder mit einer neuen Langrille aufwarten müssen.
Und solange die neuen Veröffentlichungen immer die Qualität von „Sense The Darkness“ aufweisen können, hat da auch sicher niemand etwas dagegen. Gewohnt groovig präsentieren sich die Süd-Skandinavier, hauptsächlich im mittleren Tempo-Segment unterwegs, und zum Glück auch ohne die beim Vorgänger doch ziemlich häufig eingesetzten elektronischen Samples, was das neue Album im 1:1-Vergleich deutlich brutaler und direkter wirken lässt. Tue Madsen darf man hier auch das Kompliment machen, dass es ihm gelungen ist, Illdisposed einen Sound auf den Leib zu schneidern, der alle positiven Aspekte des Albums hervorhebt und alle negativen – so es sie denn gegeben hat – in den Hintergrund rücken lässt. „Sense The Darkness“ klingt von der ersten bis zur letzten Sekunde mächtig, wuchtig und kompromisslos wie eine Geröllwalze, die einem kaum Zeit lässt, sich davor in Sicherheit zu bringen. Ja, es gibt auch auf dem aktuellen Silberling Songs, die nicht vollends überzeugen können, aber in dem harmonisch-zerstörerischen Gesamtkunstwerk lässt sich so etwas durchaus einmal verschmerzen. Vor allen Dingen deswegen, weil Illdisposed trotz aller Rohheit niemals das Gespür für die Melodie verlieren und Brutalität hier nicht zum Selbstzweck verkommt. Death Metal ja – aber immer mit Verve und Finesse. Und wem das noch nicht reicht, der bekommt mit dem limitierten Digi-Pack noch zwei richtig gute Bonus-Songs dargeboten: „War“ und „Desire“. Kurzum: eine richtig gute Scheibe, die die Dänen um Bo „Subwoofer“ Summer da heraus gebracht haben und „value for money“ sowieso!
8/10 - CW.


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