Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IMPENDING DOO ....

IMPENDING DOOM

BAPTIZED IN FILTH (34:45 min.)

GOLDENCORE / ZYX /
„The Antichrist Will Fall!“ Wie man unschwer erkennen kann, sind Impending Doom trotz aller Brutalität und Skrupellosigkeit in der Musik eher auf der hellen Seite der Macht zu finden. Christliche Musik hat in den letzten Jahren insbesondere in den USA einen schwunghaften Aufstieg erlebt und Bands weitab vom früher üblichen White Metal hervorgebracht. Ganz gleich ob Hardcore, Metalcore oder halt Deathmetal- bzw. Deathcore-Acts wie eben Impending Doom – Hauptsache hart, brachial und mit religiöser Botschaft heißt die Devise. Dafür greift man bei den Kaliforniern zu den größten Keulen, die man finden kann und hat auch auf dem vierten Album 10 Nackenschläge zusammen gestellt, die jeden Fan von Whitechapel, In The Midst Of Lions oder The Red Chord in Verzückung versetzen sollten. „Baptized In Filth“ prügelt sich eine knappe halbe Stunde durch die Gehörgänge und hinterlässt in all dem Doublebass- respektive Blastbeat-Gewitter und mit den messerscharfen Deathmetal-Riffs nur zerfetztes, rohes Fleisch. Einen Ruhepol bietet nur das Fast-Instrumental-Stück „Absolute Horror“, bei dem für einen kurzen Moment gebrüllt und geprügelt wird, bevor wieder erholsame Ruhe eintritt, sowie „My Light Unseen“, der vorletzte Song der Scheibe. Und vielleicht der stärkste, weil überraschendste. Statt Todesblei-Gewitter gibt´s hier eine melancholische, gefühlvolle Ballade, bei der Sänger Brook Reeves nur im Hintergrund seine Verzweiflung heraus schreit. Im Vordergrund steht hier Ryan Clark, Frontmann der Modern-Metalband Demon Hunter, der dem Song seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt. Solche Experimente, solche Ausbrüche aus dem engen Deathcore-Korsett sind es, die eine Band braucht, wenn sie nicht in der Masse untergehen möchte. Ansonsten ist „Baptized In Filth“ ein überdurchschnittliches Album geworden, das nicht nur für Facedown-Junkies und Christen interessant ist, aber trotz aller Qualität in den einzelnen Songs noch den letzten Schliff vermissen lässt, um aus dem Schatten der übergroßen Vorbilder heraustreten zu können.
7/10 - CW.


[ Zurück zum Index: 'I' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler