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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HELLYEAH

HELLYEAH

BAND OF BROTHERS (45:23 min.)

ELEVEN SEVEN MUSIC /
M und P sind in „Clockwork Orange“ die Kurzformen für die Eltern von Alex DeLarge, nämlich Mama und Papa. Und M und P sind auch im Falle von Hellyeah so etwas wie die Kurzformen für die Eltern der Band, nämlich Mudvayne und Pantera. Aus diesen beiden Bands haben sich nicht nur der Großteil der Mitglieder von Hellyeah rekrutiert, sondern auch stilistisch kann man diese Herkunft nicht verleugnen. Was bei einem Kind die Gesichtszüge sind, ist bei einer Band die Musik. Logisch. Und die hat den Groove, den Südstaaten-Rotz von Pantera und die Catchyness und natürlich die Stimme von Mudvayne. Neben Chad Grey, dessen unverwechselbares Organ auf „Band Of Brothers“ aber deutlich rauer und metallischer klingt als auf den letzten Werken der ehemaligen Nu-Metal-Gruppe, spielt auch Gitarrist Greg Tribett noch bei Mudvayne, während Schlagzeuger Vinnie Paul früher bei Pantera aktiv war und von seiner Tätigkeit an den Fellen bei Damageplan noch Bassist Bobzilla mit zu Hellyeah gebracht hat. Komplettiert wird das hochkarätige Line-Up durch Tom Maxwell, der unter anderem auch bei Nohtingface aktiv war. Aber trotzdem ist so eine Mischung ja kein Selbstläufer und zu oft hat man den Eindruck, als würden sich die Musiker in solchen Bands nur auf ihren Lorbeeren ausruhen – aber nicht bei Hellyeah. Denn auch wenn dem Quintett ein wenig der Überraschungseffekt abgeht, so kann man sich doch darauf verlassen, dass man genau das bekommt, was man erwartet hat: eine knappe Dreiviertelstunde Mitten-in-die-Fresse-Metals, verpackt in eine ziemlich fette Produktion, die gerade beim Autofahren so richtig zum Gasgeben animiert. Groove, Groove und noch mal Groove heißt hier die Devise und insbesondere Vinnie Paul prügelt sich hinter seiner Schießbude durch die Armaturen, so dass man das Gefühl hat, Hellyeah wären vor einer Stampede (so wurde auch der Vorgänger passend betitelt) auf der Flucht. Während andere Bands Zeit damit vertrödeln, minutenlange Intros zu komponieren, um Stimmung aufzubauen, geht der Opener „War In Me“ hier schon von der ersten Nanosekunde an so durch die Decke, dass man kaum Zeit hat, sich auf das Album einzulassen – was aber umso mehr Spaß macht. Klar, musikalische Neuerungen gibt´s auch bei Album Nummer 3 nicht, aber dafür sind auch andere Bands da, aber wer „Cowboys From Hell“ oder „L.D. 50“ schon zu oft durchgehört hat, der wird mit „Band Of Brothers“ bestens bedient! Um´s noch einmal mit Alex DeLarge zu sagen: „Hellyeah schnurrte nur so los, richtig Horrorshow, und ein warmes Vibrato verbreitete sich in unserem Bauch!“
8/10 - CW.


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