Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HEADSPACE

HEADSPACE

I AM ANONYMOUS (73:34 min.)

INSIDEOUT / EMI
Gerade im Progbereich scheint es unerlässlich, ein Kompendium zu haben, aus dem man laufend die Informationen entnehmen kann, welcher Musiker bei welcher Band noch ein Bein in der Tür hat. Ich hatte Headspace bisher nicht auf der Pfanne, musste jetzt aber feststellen, dass sich unter diesem Bandnamen Damian Wilson (Threshold) und Adam Wakeman (Ozzy Osbourne und Sohn der Yes-Legende Rick Wakeman) verbergen, ergänzt um Pete Rinaldi (Gitarre), Lee Pomeroy (Bass) und Richard Brook (Drums). Insoweit wäre schon mal das „klingt-doch-wie“ geklärt. Wie oben schon ausgeführt, sind mir Headspace nicht geläufig und insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass mir die in 2007 erschienene EP nicht bekannt ist. Seitdem sind fünf ganze Jahre ins Land gezogen und es hat bis jetzt gedauert, um an „I Am Anonymous“ zu arbeiten. Im Progbereich ist es aufgrund der vielen Projekte halt schwierig, die Musiker zur gleichen Zeit an einen Tisch bzw. ins Studio zu bekommen. Da können schon mal ein paar Jahre ins Land gehen. Wie man anhand der Spielzeit erahnen kann, haben wir es zeitlich mit teilweise recht ausladenden Stücken zu tun, die an die zehn Minuten gehen, gern´ aber auch mal eine Viertelstunde. Größtes Problem ist es in diesem Fall, den roten Faden fest in der Hand und den Spannungsbogen oben zu halten, ohne sich musikalisch ins Abseits zu frickeln. Dem Hörer wird es nicht immer einfach gemacht, denn er muss sich stellenweise schon konzentrieren, da einiges auf ihn einprasselt. Meine persönliche Konstante ist dabei der Gesang von Damian Wilson, der einen - wie nicht anders erwartet - tadellosen Part abliefert. Was mich in der Spur hält, ist, dass die Songs gitarrenorientiert arrangiert sind und die knackige Riffarbeit immer wieder Akzente zu setzen weiß. Unter dem Strich habe ich nicht erwartet, dass mir Headspace den Prog in neuer Form näher bringen, aber schon, dass sie in der Lage sind, deutliche Akzente zu setzen und mich begeistern. Gewisse Momente ausgenommen kann ich aber nicht behaupten, dass sich „I Am Anonymous“ in besonderer Weise von anderen Progveröffentlichungen absetzt, so dass ich keine klaren Argumente für dieses Album liefern kann. Vielmehr verhält es sich so, dass mich die letzte Veröffentlichung von Dream Theater (’A Dramatic Turn Of Events’) deutlich mehr begeistert hat und ich in dem oben beschriebenen Zusammenhang einer neuen Scheibe von Threshold mehr entgegen fiebere. Sicherlich ist „I Am Anonymous“ solide und mit genügend Abwechslung versehen, beinhaltet einige gute Ideen und versucht nicht sich den beherrschenden Genre-Bands anzubiedern. Dennoch agieren Headspace mit „I Am Anonymous“ da, wo andere Bands auch schon massiv vertreten sind.
7/10 - RB.


[ Zurück zum Index: 'H' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler