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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: ISOLE

ISOLE

BORN FROM SHADOWS (55:37 min.)

NAPALM / EDEL
Vorhang auf für das Doom Metal-Album des Jahres. Widerspruch wird nicht geduldet. Basta. Ein schlechtes Album haben wir bis heute von Isole noch nicht gehört, aber „Born From Shadows“ reicht tatsächlich wieder an die elegische Dichte des großartigen Zweitwerks „Throne Of Void“ heran, ohne jedoch dessen Erfolgsformel nur ansatzweise zu kopieren. Von der ersten Sekunde an nehmen Bryntse und Crister den Hörer mit ihrem traumwandlerischen Harmony-Gesang gefangen, für den sie mal mit zwingendem Candlemass-Riffing (wie im formidablen Eröffnungsdoppel „The Lake“/„Black Hours“), mal mit halsbrecherischem Stakkatoriffing („Condemned“) das schwermetallische Fundament legen. In dem Rifforkan „Come To Me“ scheint in Bryntses Gesangslinie die Vorliebe der Bandköpfe für skandinavischen Folk durch, allerdings stellen die nunmehr verstärkt eingestreuten extremmetallischen Exkurse die eigentliche Neujustierung im Soundkosmos Isoles dar. Geschmackvoll eingesetzte Doom Death-Einlagen runden das Gesamtbild mit düsteren Pinselstrichen ab, und wenn im Mittelpart des außerirdisch fantastischen Titeltracks nach einer kurzen, fast schon Devin Townsend-artigen Blastbeat-meets-Harmonyvocals Einlage der majestätische Refrain erstrahlt, ja dann hat man tatsächlich Freudentränen in den Augen. Die durch den Einstieg von Drummer Jonas Lindström (der eine beeindruckende Leistung abliefert) eröffneten Möglichkeiten im kompositorischen Bereich werden zudem durch dezente rhythmische Spielereien (auch hier sei der Titeltrack als Zeuge angerufen) unterstrichen und erstmals voll ausgeschöpft. Einzig „My Angel“ kann das exorbitante Niveau der sechs anderen Kompositionen nicht ganz halten, aber liebe Leute: wer etwas für epischen Doom Metal oder einfach nur für emotionale Schwermetallkunst übrig hat, der MUSS dieses absolut wundervolle, ergreifende Album besitzen. Klassikeralarm!
9,5/10 - PM. (Gastautor)


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