Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: WOLFPAKK

WOLFPAKK

SAME (52:32 min.)

AFM / SOULFOOD
Wenn man sich die Liste der Musiker durchliest, die an diesem Album mitgewirkt haben, dann muss Wolfpakk so etwas wie eine All-Star Band sein. Zurückzuführen ist das Projekt (wenn es mal mehr werden sollte, dann können wir ja immer noch von einer Band sprechen) auf Mark Sweeny, der mal bei Crystal Ball aktiv war, sowie Michael Voss (Mad Max, Casanova). Man hatte sich also überlegt, mal in Symphonic Metal zu machen und a la Arjen Lucassen mit einem Haufen Gastmusiker zu arbeiten. Bei dieser Idee (die man gemessen an anderen namhaften Projekten als erfolgreich bezeichnen kann) kann eigentlich nur ein geniales Album entstehen… Sollte man zumindest meinen. Bereits der Opener ’Sirens’ hat für mich nicht diese mitreißende Attitüde, als dass ich bei diesem Albumeinstand vor Freude mit der Zunge schnalzen würde. Auch das nachfolgende ’Dark Horizons’ haut mich nicht vom Hocker und lässt meine Erwartungshaltung langsam aber sicher in den Keller rauschen. Mit ’Lost’ trifft man meinen Nerv schon eher, hier wird einiges aufgefahren und auch der Song ist straight arrangiert. Mit hymnischer Untermalung und female Vocals kann man hier die ersten Punkte abstauben. Es schließt sich ’Stam Down The Hammer’ an, den ich als belanglosen und bereits von vielen Bands in ähnlicher Machart gehörten Song beschreiben würde. ’The Crow’ hat einen verheißungsvollen Beginn und wechselt nach einer Gewittereinspielung in galoppierende Gitarrenarrangements mit Mitgrölrefrain. Ganz nett, so wie der an Dio angelehnte Midtempo-Stampfer ’Let Me Die’. Licht, Zwielicht und Dunkelheit geben sich hier die Klinke in die Hand und lassen eine Scheibe, bei der so große Namen wie Paul Di’Anno, Ripper Owens, Jeff Scott Soto oder Rob Rock mitgewirkt haben, zur Durchschnittsware verkommen. Zumindest ist Wolfpakk der Beweis dafür, dass man ein erfolgreiches Konzept auch in den Sand setzen kann bzw. eine kopierte Idee mit kreativem Inhalt gefüllt werden muss. So ist es nur Stückwerk.
6/10 - RB


[ Zurück zum Index: 'ALL' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler