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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HACKNEYED

HACKNEYED

CARNIVAL CADAVRE (41:58 min.)

LIFEFORCE /
Erwachsen ist er geworden, der Death Metal-Nachwuchs aus Süddeutschland. Erwachsen, aber kein bisschen leise, denn auch auf dem dritten Album namens "Carnival Cadavre" regiert bei Hackneyed feiner (nicht feingeistiger) Death Metal der alten Schule mittlerer Gangart. Zwar wird das Ganze inzwischen auch mit ein paar moderneren Einsprengseln aufgelockert und klingt somit technisch deutlich gesteigert im Vergleich zu dem doch recht ruppigen Debüt vor gut 5 Jahren, aber in erster Linie geht es dennoch in den meisten Songs einzig und allein auf die Nackenmuskeln, die nach gut 40 Minuten erst mal eine Pause brauchen. "Carnival Cadavre" wirkt dabei trotz aller humoristischen Elemente wie dem makabren Cover oder dem gelungenen Einstieg in "Raze The Curtain!" so böse, dass sich selbst psychopathische Rotnasenträger wie Pennywise oder das Ensemble des "Pilo Family Circus" hier eine Scheibe von abschneiden könnten. Dabei haben ihnen sicherlich auch die zahlreichen Touren mit Großkalibern wie "Aborted" oder "Morbid Angel" geholfen, die aus den fähigen Talenten waschechte, gestandene Metaller gemacht haben, die heute, mit knapp 20 Jahren bereits auf eine stattliche Historie verweisen und zurückblicken können. Da war auch der Labelwechsel von Nuclear Blast zu Lifeforce und der erneute Wechsel am Bass - neu im Boot ist Tini Wuttke, die sich perfekt ins Bandgefüge eingelebt hat - kein Problem. Wirklich unglaublich, mit welcher Professionalität die Band sich auf "Carnival Cadavre" präsentiert und ein wirklich dickes, absolut nicht überproduziert klingendes Todesbleimonstrum raushaut, welches trotz des überwiegend gleich bleibenden Tempos immer wieder mit gezielten Akzenten begeistern kann. Anspieltipps sind auf jeden Fall "Damn (You´re Dead Again)“ und das eher ungewöhnliche "Cure The Obscure", die beide nicht nur durch die ruhigeren Passagen etwas aus dem Rahmen fallen, sondern mit ihrer Melodieverliebtheit vielleicht auch einen der möglichen Wege der Band in die Zukunft aufzeigt. Starke Scheibe.
8/10 - CW.


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