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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INFESTUS

INFESTUS

EX | IST (51:47 min.)

DEBEMUR MORTI PRODUCTIONS /
‘Akoasma’ heisst der wirre Opener. Der startet wie ´ne Orchesterprobe, dann höre ich monstermässiges Röcheln, ein warmes Mollriff, dann wieder Akustikparts, disharmonische Leads und Doublebass-Gewitter. Und er endet mit ausklingenden sphärischen Synthies. Nach fast 6 Minuten Spielzeit erkenne ich in „Down Spiral Depersonification“ endlich Black Metal, nicht zuletzt wegen dem old-School Geröchel von Andras (aka Moloc, ex Dunkelfront). Immer wieder verfeinern versierte Tempiwechsel das Vieh von Klanggemäuer, in einer für Black Metal Verhältnisse fast schon progressiven Epic. Die teils mehrstimmigen Todesleads im Back, wie im hymnischen „Darkness Blazing In The Flame Of Fire“, legen sich wie eine Hülle über die Zeremonie, bis sie in endloser Tiefe verhallen. Und genau von dort kriecht die Gitarre im nächsten Track dem erstarrten Hörer unter die Haut. Im dritten Longplayer des zum Einmannprojekt geschrumften Ungetüms aus Garmisch, in dem sich Andras für alle Instrumentierungen verantwortlich zeigt, fressen sich die Songs in ihren Längen von acht bis neun Minuten wohlgemut zum intensiven Wegschweben ins vereinnahmte Gehirn. „Ex | Ist“ bringt modernen Black Metal mit klassischen Black Metal Vocals, in „Der Blick Hinaus“ auch mal in deutscher Sprache.
7,5/10 - JX.


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