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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IMAGES OF EDE ....

IMAGES OF EDEN

REBUILDING THE RUINS (74:08 min.)

NIGHTMARE /
Es ist noch gar nicht so lange her, irgendwas an die fünf Jahre, da veröffentlichten Images Of Eden ihr zweites Album „Sunlight Of The Spirit“. Nur fünf Jahre vorher sah ihr Debüt „Chapter I“ das Licht der Welt. Wen wundert es bei dieser Veröffentlichungsdichte, dass die Amis anno 2011 schon mit ihrem dritten Album daherkommen. Diesmal hat man sich konzeptionell betätigt und liefert knappe 75 Minuten feinste Prog-Kost ab, die vorzüglich unterhält und auch nach fünf Jahren Wartezeit schnell versöhnt. Mittlerweile ist man auch zum Quartett angewachsen, wobei Matt Kaiser an den Drums von Chris Lucci abgelöst wurde und Dean Harris, zuständig für Piano und Keyboards, den Vierer komplettiert. Hauptakteur ist nach wie vor Gordon Tittsworth, sowohl an den Saiteninstrumenten inklusive Bass, als auch am Keyboard und natürlich als Sänger. Seine Stimme ist bestechend, mit einer besonderen Klangfärbung versehen und hat etwas Hypnotisches, Magisches. Die Songs ebenfalls, denn man musiziert in einer lockeren Weise mal rockig, mal eher verhalten und ruhig wie auf ’On Elevated Ground’. Zum Abschluss gibt es auch diesmal wieder einen Longtrack, denn die vierte Folge von ’Sunlight Of The Spirit’ (ist da etwa noch Songmaterial vom letzten Album übrig geblieben oder zieht sich das Teil jetzt durch das weitere Bandleben?) springt locker über die Zwölf-Minuten-Marke, wobei auch der genüssliche Ausklang nicht fehlen darf, nur diesmal ohne Spielereien, einfach nur instrumental. Doch meine Favoriten will ich nicht verschweigen: ’Tribal Scars’, ein dynamischer Song mit schöner Gitarrenarbeit und eben dieser megageile Gesang von Gordon, sowie ’Dreams Unbroken’, das ruhige Gegenstück, gefühlvoll und intensiv. Spätestens da wird einem mal wieder bewusst, wie wichtig die Anordnung der Songs auf einer Scheibe ist.
Wer jetzt fragen mag, ob und inwieweit Images Of Eden mit den üblichen Verdächtigen des Genres vergleichbar sind, dem sei gesagt…zum Glück nicht. Natürlich sind Images Of Eden für jeden Proggie eine definitive Versuchung wert und ich lege meine Hand ins Feuer, dass keiner es bereuen wird. Aber sie sind nicht vergleichbar, weil sie eben Images Of Eden sind und sich wahrscheinlich auch keinen Deut um diese Vergleichs- und Schubladenkiste scheren.
8,5/10 - RB.


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