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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IMPERIA

IMPERIA

SECRET PASSION (61:04 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Was bei den vergangenen Alben von Imperia bereits aufgefallen ist, ist ihre Stärke bei den ruhigeren Songs. Als ob man das beim neuen Album „Secret Passion“ gleich von Beginn an unterstreichen will, kommt der Opener ’Touch Of Your Hand’ als eingängige, etwas zurückhaltend wirkende, nicht aber wie für einen Opener üblich, bombastische oder heftig nach vorne treibende Nummer. Der Anfang hat also was von Understatement, was sich auch mit der wunderschön arrangierten Folgenummer, dem Titeltrack, nicht ändert. Hier werden verschiedene Facetten aufgefahren, sowohl Bombast als auch Orientalik und dazu ein perfekter Gesang von Helena, die dem Song damit die Krone aufsetzt. ’Fragile’ kommt dann mit opernhaftem Gesang daher, während ’Out Of Sight’ im Midtempo arrangiert ist, im Mittelteil die Gitarren im Fokus stehen und Helena ihren Klargesang emotional vorträgt. Gefühlvoll mit Schiffsglocke, Piano und Geige versehen stellt sich ’Let Down’ vor und bestätigt in der Folge, dass Imperia ihre weitestgehend im Midtempo angesiedelten Songs förmlich zelebrieren, zu viel Bombast vermeiden, um die dezent gesetzten Klangmomente nicht untergehen zu lassen. Dramatischer und auch gitarrenseitig aggressiver geht es bei ’Suicide’ zur Sache, wobei sich auch Helenas Gesang verändert und ihre Vielschichtigkeit zur Geltung kommt. Im Vergleich zum bisherigen Material scheint es auf einmal genug mit dem bisher eingeschlagenen Schmusekurs und der Harmonie, so sehr unterscheidet sich der Song, auch vom Tempo. Nach dem Tempo und der Dramatik muss sich eine Ballade anschließen, die auf den Namen ’Hold On’ hört und den Puls wieder auf Normalmaß zurückfahren lässt. Nach einer dezenten Einleitung entwickelt sich ’Greed’ zu einem abwechslungsreichen Track mit ruhigen und schnellen Passagen. Ein weiteres Highlight ist ’Missing’, das einen Fokus auf den Gesang legt und zur Geltung bringt, mit welch toller Stimme Helena Michaelsen doch ausgestattet ist. Das abschließende ’My Sleeping Angel’ ist eine Pianoballade, die mit männlichem Gesang überrascht und abwechselnd gesungen ist. Auf der Digi-Ausgabe befindet sich noch ein Bonussong namens ’Mistress’, der im radiotauglichen Discogewand daherkommt. „Secret Passion“ ist entgegen meiner Vermutung nicht das bombastschwangere Album geworden, sondern stellt die Stärken der Band heraus und ist eine interessante und lohnenswerte Alternative des Gothic-Genres.
7,5/10 - RB.


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