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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: ILLDISPOSED

ILLDISPOSED

THERE IS LIGHT (BUT IT’S NOT FOR ME) (45:20 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Bei manchen Bands bin ich einfach verblüfft, wie sie sich im Laufe der Zeit entwickeln. Illdisposed habe ich mit dem Album „1-1800 Vindication“ kennengelernt und war ganz angetan. Mein nächster Kontakt traf mit der anstehenden Veröffentlichung von „The Prestige“ zusammen und ich hatte so ein „Ja, aber…“-Gefühl. Wenn ich mir das Meinungsbild meines Kollegen zum Album „To Those Who Walk Behind Us“ anschaue, muss ich mich vielleicht selbst mal fragen, ob ich die Dänen jemals als zu unterbewertet gesehen habe. Ehrlich gesagt habe ich mir darüber aber keine Gedanken gemacht, da ich immer davon ausgegangen bin, dass die Dänen ihr Ding machen. Damit schließe ich auch wieder den Bogen zu „Prestige“, mutmaßte ich doch damals, dass Illdisposed wieder auf Kurs sind und man sich über den weiteren Weg keine grauen Haare wachsen lassen müsste. Nach der Benotung für „To Those Who Walk Behind Us“ zu urteilen, lag ich anscheinend nicht falsch und auch die Höreindrücke von „There Is Light (But It’s Not For Me)“ bestätigen, dass Illdisposed mehr denn je sich selbst treu bleiben. Die groovige Ausrichtung des Vorgängers ist einer der klassischen Bestandteile einer Illdisposed-Veröffentlichung, jeder Song schafft es sich mühelos in die Gehörgänge zu fräsen. Interessante Gegenkomponenten sind die elektronischen Spielereien, die gerne mal dem Song vorgeschaltet werden und dem Hörer so etwas wie Harmonie (hm, ob das jetzt der passende Ausdruck bei einer Death Metal-Scheibe ist und auch so von der Band gesehen wird, darf bezweifelt werden *gg*), zumindest aber einen Entspannungsaspekt verleiht. Es folgt nicht eine Abrissbirne auf die nächste, sondern die Songs geben sich – eben harmonisch – die Klinke ohne Hektik in die Hand. Was mir ebenfalls spontan im Zusammenhang mit „There Is Light (But It’s Not For Me)“ durch den Kopf geht, ist das Wort „Vielschichtigkeit“. Man muss teilweise schon genau hinhören, um die elektronischen Klänge, die die Songs dezent untermalen oder punktuell einfließen, zu identifizieren. Nein, hier nerven keine Synthesizerspielereien, sondern alles verbindest sich zu einer interessanten und abwechslungsreichen Einheit. „There Is Light (But It’s Not For Me)“ ist ein Album, das mich überrascht hat, aber nur positiv.
7,5/10 - RB.


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