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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HATE

HATE

EREBOS (48:44 min.)

LISTENABLE /
Polen scheint sich zu einer Art Death Metal Hochburg zu entwickeln, wobei mir allein schon in diesem Jahr einige überraschend gute Alben untergekommen sind. Jetzt klopfen Hate an meine Tür und überreichen mir ihren neusten Schädelspalter „Erebos“. Erster Unterschied ist, dass es die Jungs um Hate von einem größeren Label gesignt wurden, was ganz sicher nicht von ungefähr kommt. Also nichts wie rein ins Getümmel – haben sich wohl auch die Polen gedacht und lassen nach einem akustischen Intro ’Lux Aeterna’ auf uns los, dass gleich ordentlich blastet und mit Druck aus den Boxen springt. Der sich anschließende Titeltrack stellt die Gitarrenfraktion in den Vordergrund, die galoppierend und sägend die Marschrichtung vorgibt und Groove aufbaut. Dazu der bellende Heisergesang und maschinengewehrartige Drumunterstützung runden diese Abrissbirne ab. Nach einer harmonischen Einleitung entwickelt sich ’Quintessence Of Higher Suffering’ zu einem Hassbatzen und ist bis dato der kompromissloseste Song des Albums. Von Anfang an scheint dagegen ’Trinity Moons’ auf den Punkt zu kommen und auch der Gesang wirkt noch angepisster, doch das Thema wird immer wieder runtergefahren. Was mir an den Polen besonders gefällt ist, dass sie ihre Spielkunst bereits von der ersten Sekunde aufblitzen lassen, denn der jeweilige Songeinstieg ist durchdacht und fein ausgearbeitet, Respekt! So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich ein Song wie ’Hero Cults’ wie ein roter Faden bewegt und die melodisch agierende Gitarrenfraktion den Song dominiert und über fünf Minuten vor sich hertreibt. Rifftechnisch sind die Jungs voll auf der Höhe und prügeln uns die Songs ohne Unterlass und mit brillanter Technik in die Gehörgänge. Dabei sieht man gerne darüber hinweg, dass es hier und da Wiederholungen gibt und man honoriert, dass zur Auflockerung ein Solo eingeworfen wird (’Hexagony’) oder mal wieder die Blastmaschine eingeworfen wird. Über die Dauer stellen sich kleine Längen ein, doch unter dem Strich wissen Hate mit ihrer Spielkunst zu überzeugen und legen einen weiteren Beweis dafür ab, dass sich Polen langsam und heimlich zu einer Death Metal Macht entwickelt hat.
7,5/10 - RB


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