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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HELLSONGS

HELLSONGS

MINOR MISDEMEANORS (40:37 min.)

TAPETE / INDIGO
Wenig Neues im Hause Hellsongs, aber schließlich gab es auch keinen Grund für weitere Innovationen. Immerhin haben die Skandinavier schon seit einigen Jahren ihre eigene Nische im Metal-Underground gefunden. Mit ihren abgedrehten Coverversionen großer Metal- und Rockklassikern, zwischen edler Loungeatmosphäre und blumigem Hippiespirit pendelnd, haben sie immerhin eine stetig wachsende Fangemeinde um sich scharen können. Auf Release Nummer 4 (2 EPs und nunmehr 2 Alben) bietet man demnach altbewährte Kost, die keinen Sympathisanten enttäuschen und sicher auch wieder neue anlocken wird. Frische Nuancen gibt es auf „Minor Misdemeanors“ dennoch zu entdecken. Da wäre zunächst die erste Eigenkomposition „Rubicon Crossings,“ die sich nahtlos ins Gesamtkonzept eingliedert. Bleibt abzuwarten, ob Hellsongs nun ähnlich wie einst Apocalyptica versuchen werden, das Coverrepertoire kontinuierlich um eigene Stücke zu erweitern. Zudem sind die Stücke inzwischen durchgängig ein wenig opulenter arrangiert, was die Bandbreite zusätzlich erhöht. AC/DCs „Sin City“ könnte so glatt auf einem Atomic Swing-Album stehen, und auch den feist swingenden Versionen von WASPs „I Wanna Be Somebody“ (wer hier nicht mitwippt ist selbst Schuld) oder Alice Coopers „School’s Out“ (integriert geschickt das Piano-Riff von Supertramps „School“ in den Refrain) steht die etwas großzügigere Instrumentierung gut zu Gesicht. Groß herausheben kann man keines der Stücke – es ist beinahe schon gewohnheitsmäßig großartig zu hören, wie Songs von Slayer („Skeletons Of Society“ – großer Sport!), Maiden („Heaven Can Wait“) oder Panteras „Walk“ in neuem Licht erstrahlen und wie aus Priests „United“ eine fragile Schmuseballade wird. Wie gesagt: wer’s bisher schon gut fand, macht hier rein gar nix falsch, und wer’s noch nicht kennt sollte Hellsongs anchecken unter: http://www.hellsongs.com oder http://www.myspace.com/hellsongs
PM (Gastautor) - 8,5/10


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