Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: ILLIDIANCE

ILLIDIANCE

SYNTHETIC BREED (14:33 min.)

EIGENPRODUKTION / RUSSLAND-IMPORT
Kleider machen bekanntlich Leute und die Verpackung plustert nicht selten den Inhalt optisch auf. Illdiance, die noch den Namenszusatz Necrobionic Tribe mitführen, haben sich gedacht, dass man mit dieser Masche nicht schlecht fahren kann und ihre 4-Track-EP in eine schicke DVD-Hülle gepackt. Also habe ich das Teil gleich mal in den DVD-Schacht gestopft und heraus kam…die Info meines Players, dass es sich um ein reines Audio-Medium handelt. Also Schachtwechsel, zurückgelehnt und mal reingehört in den Cyber Metal der russischen Formation. Das Quartett, dass auf so lustige Namen wie Toxic, Xyrohn oder Syrex hört, hat sich auch mit dem entsprechenden Outfit ablichten lassen und eröffnen „Synthetic Breed“ mit ’Cyber Gore Generation’. Gleich zu Beginn brettert man ordentlich los und versprüht Dynamik, die sich gewaschen hat. Drummer Mike gibt ordentlich Gas und Dimm (das ist derjenige, der den Namenszusatz Xyrohn trägt) legt eine Gesangsperformance hin, die ich nimmer erwartet hätte. Stimmlich kraftvoll und jederzeit Herr der Lage variiert er zwischen cleanen und Brüllgesang. Die Songs, auch wenn man sich spacig gibt und die Schublade Cyber Metal straight ansteuert, sind mehr als solide Handwerkskunst und werden nicht durch die elektronischen Spielereien vollgestopft. Sie wurden ähnlich arrangiert wie bei einem Keyboard und untermalen die Songs. In der Gesamtsicht ergänzen sich die Elemente und so kommen auch ’Infected’ und ’Mind Hunters’ straight rüber und gehen gut ab. Voluminös und aggressiv auch der Beginn zum letzten Track ’Razor To The Skin’, der im Vergleich zu den anderen drei Tracks aber abfällt. Im Ergebnis ist „Synthetic Breed“ eine interessante EP, die das Können der vier Jungs gut repräsentiert. Sie haben, wenn sie es mit den Spielereien nicht übertreiben, das Zeug, gute Songs zu kreieren. Bleibt zu hoffen, dass sie ihren Weg gehen werden. http://www.myspace.com/illidiance
7/10 - RB


[ Zurück zum Index: 'I' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler