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IN SILENTIO NOCTIS

THROUGH FRAGMENTS OF CHRISTIANITY (51:26 min.)

MY KINGDOM MUSIC /
Symphonisch, düster und aus Finnland – normalerweise ein Durch-Und-Durch guter Garant für Musik der Oberliga. Die Betonung liegt auf normalerweise. Mit „Through Fragments Of Christianity“ liefern In Silentio Noctis aus dem kalten Norden ein Symphonisches Black Metal Album ab, mit dem sie polarisieren. Man hört unverkennbar die musikalischen Vorbilder wie Emperor, Dimmu Borgir oder, von der weiblichen Seite aus betrachtet, auch Nightwish heraus, es manifestiert sich jedoch eine Kluft, die die Band leider wie ein Abziehbild einer Variation aus allen Dreien darstellt – es fehlt die Authentizität, das, was In Silentio Noctis ausmachen sollte Doch von vorne: die female-fronted Band wartet mit Nachtigall Armi Päivinen auf, die, trotz begrenzter Range die Töne sicher trifft, und durch diverse orchestrale Arrangements und Chöre sogar bisweilen lyrisch-majestätisch in ihrer Performance wirkt. Mit viel bombastischen Elemente gespickt, präsentieren sich die Melodiebögen der Stücke eingängig, aber gleichzeitig sehr schlicht. Die Produktion und Mischung wirkt sehr clean und aufgesetzt, besonders das Schlagzeug erinnert dabei an einen Drumcomputer und wirkt ganz und gar nicht wie ein emotional dargebotenes Fundament. Insgesamt manifestiert sich mit jedem Song mehr der Eindruck eines etwas aufgesetzten, „bösen“ Black Metal Antlitzes, dem die Musik nur unzureichend gerecht wird. Alles wirkt zu steril, ohne markante Ecken und Kanten, herausragenden Melodien und Stimmen mit Wiedererkennungswert. Was bleibt, ist eine nette Atmosphäre, handwerkliches Geschick und ein zwar sauberer, jedoch mittelprächtig-generischer Gesamteindruck. Finnisch geht eigentlich anders.
6/10 - CG


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