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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INDICA

INDICA

A WAY AWAY (46:19 min.)

NUCLEAR BLAST / WARNER
Als wenn es nicht schon genügend finnische Bands gibt, nein, jetzt machen auch noch die Mädels mobil. Hereingeschneit kommt das finnische All-Girl-Quintett Indica mit dem taufrischen ersten Album…mit englischen Texten. Was bisher ein Geheimtipp in finnischer Sprache und mehr oder weniger auch für den finnischen Musikmarkt war, ist jetzt zur Rakete mutiert, die mit reichlich Unterstützung von Tuomas Holopainen durchstarten soll. Bereits zwei Tourneen haben die Mädels mit Nightwish absolviert, einmal Platin und zweimal Gold in Finnland abgeräumt und nebenbei die Top Ten mehrfach frequentiert. Klar, dass man dann die stärksten Songs heraussucht, um sie neu einzusingen und auch international Erfolge zu feiern. Bei allem Engagement von Tuomas hat er auch gleich mit ‘Precious Dark‘ einen Song beigesteuert, der relativ ruhig und geschmeidig arrangiert ist, aufgrund fehlender Ecken und Kanten aber zu glatt geraten und damit im Vergleich zum restlichen Material durchgefallen ist. Die restlichen neun Songs geben ein ziemlich breites Spektrum wieder, angefangen vom knackigen Opener ‘Islands Of Light‘ über die Ballade ‘Lilja’s Lament‘ bis hin zum ebenfalls recht balladesk arrangierten Longtrack und Rausschmeißer ‘Eerie Eden‘, der auch einen besonderen Fokus auf die Instrumentierung legt. Auffällig die Stimme von Jonsu, die auch für die Violinenklänge verantwortlich ist und zudem einige Lyrics beigesteuert hat.
Im Ergebnis, und da kann ich mich schon fast der von der Presse geborenen Bezeichnung Mystik-Romantik-Pop anschließen, sind die Mädels romantisch verschmust und verspielt, zelebrieren zauberhafte Pop-Balladen und wissen für die schönen Stunden zu unterhalten. Mit Rock, geschweige denn Metal, hat „A Way Awya“ nichts zu tun, was der Euphorie der Fans von Nightwish, Within Temptation und Co. keinen Abbruch bescheren wird. Diese können gerne mal reinhören.
6,5/10 - RB


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