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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HEAVENLY

HEAVENLY

CARPE DIEM (45:33 min.)

AFM / SOULFOOD
Heavenly gehören mit ihrem fünften Album weiterhin zu meinen Favoriten in der Power-Metal-Szene. Allein das Cover ist schon wieder um Längen besser als die Drachen-Kacke der Konkurrenz. Allerdings muss man sich musikalisch wappnen, denn die Franzosen nehmen keine Gefangenen und führen ihren epischen Bombast-Metal in höhere Sphären als je zuvor. Und das heißt, dass man sich direkt an die allerhöchsten Vocals von Fronter Benjamin Soto gewöhnen muss. Oder der Einfachheit halber hasst man ihn einfach ;-). Das wird eh bei vielen Eunuchen-Gesangs-Feinden der Fall sein. Weitere Batzen, die es zu verdauen gilt, sind die ewigen Einflüsse von Queen. Obwohl man von den Jungs eher den Teutonenstahl a la Helloween gewohnt ist, was die beiden ersten Tracks, der Opener "Carpe Diem" und besonders der zweite Beitrag "Lost In Your Eyes", ganz in der Manier von Kai Hansen, beweisen. Dennoch gibt es ab "Farewell" kein Halten mehr. Balladesk, mit Freddie-ähnlichen Vocals eingeläutet, erklärt selbst die Spielweise des Pianos als auch die orchestralen Melodien die Vorliebe für die Briten. "Full Moon" gerät wieder in den normalen Strudel des Stahlgewitters, aber "A Better Me" kratzt gewaltig an Freddie Mercurys Erbe. Jetzt ist Herr Soto wahrlich kein Mr. Mercury, aber mir gefällt sein Mut und die Werke klingen wirklich wie die frühen Queen-Songs, nebst dem Gitarren-Klang von Brian May. Cool! "Ashen Paradise" dürfte der beste Hit des Albums sein. Fett-voll-Power-Metal, der direkt in die Fresse ballert. Harte, schnelle Riffs, Uptempo-Beat und verdammt geiler Gesang, der in melodiösen Chören aufgeht. Lediglich "Ode To Joy" wirft Fragen zur Ernsthaftigkeit auf. Gamma Ray lässt grüßen und die Melodie braucht nun wirklich kein Metal-Song mehr. Letztendlich ist "Carpe Diem" aber dennoch ein wirklich gutes Werk.
8/10 - SBk


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