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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: SLAYER

SLAYER

WORLD PAINTED BLOOD (39:53 min.)

SONY / BMG
“Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.” (O-Ton Helge Schneider) Hieraus könnte sich nunmehr folgender möglicher O-Ton des Mülheimer Barden ergeben: „Slayer ist Slayer ist Slayer.“ Und Slayer sind und bleiben nun mal Slayer, so dass eigentlich bereits vorab klar war wie sich „World Painted Blood“ in etwa anhören wird. Gravierende Veränderungen können also im Vorfeld ausgeschlossen werden, Alt-Fans (wie meine Wenigkeit) preisen immer noch die ersten fünf Meilensteine, an deren Thron die vier Kalifornier nie wieder kratzen konnten, und haken neue Slayer-Alben als „business as usual“ ab. Thrashige Riff-Kaskaden und Lombardos Power-Drumming mit der Lizenz zur Nackenmassage bereiten die Grundlage für Arayas nach wie vor gewohnt fieses, charakteristisches Shouting. Indes, die vielerorts beschworene Rückkehr zu „Seasons In The Abyss“-Zeiten kann ich keineswegs ausmachen, vielmehr halte ich derlei Reviews der schreibenden Zunft für ausgeprägten Schwachsinn. Merke: nur weil mal ein paar Gitarrenharmornien und Midtempo-Passagen auftauchen (z.B. „Beauty Through Order“), lassen sich kaum Assoziationen zu morbiden Abgründen wie dem „Seasons“-Titelsong ziehen, Hits der Marke „Dead Skin Mask“ oder „Skeletons Of Society“ gehören ebenso der Vergangenheit an wie brutale, aber doch eingängige Abrisshämmer vom Kaliber „War Ensemble“. Warum also herbei reden was nicht vorhanden ist? Mir persönlich gefällt „World Painted Blood“ aufgrund packender Songs wie „Snuff“, „Human Strain“ oder „Beauty Through Order“ jedenfalls besser als „Christ Illusion“, modernere Einflüsse, die der mittlerweile in die Jahre gekommenen Slayer-Bande bei „God Hates Us All“ z.B. gar nicht gut zu Gesicht standen, fristen mittlerweile zum Glück wieder ein Schattendasein („Americon“). Fazit: Gut, solide und wie erwartet, aber längst nicht überragend und eher wenig aufregend.
7/10 - CL


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