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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IMPLANT FOR D ....

IMPLANT FOR DENIAL

OTHEROOT (100:45 min.)

FIREFIELD RECORDS / TWILIGHT
Es ist nicht schwer zu erkennen wo die musikalischen Wurzeln der rumänischen Band Implant For Denial liegen. Dies wird dem Hörer schon nach wenigen Minuten nach Auflegen der Doppel-CD klar. Die Rumänen sind sehr stark von den Crossover Sounds der 90er Jahre beeinflusst und verarbeiten diese Einflüsse auch ganz offen in ihrer Musik. So gibt es mehr als nur ein Riff, eine Strophe, eine Gesangseinlage, oder auch einen Percussion Part, der so ein wenig (oder auch mehr) an Sepultura / Soulfly, Machine Head, Rage Against The Machine, Body Count oder auch Linkin Park erinnert. Man könnte jetzt ganz laut Plagiat oder Einfallslosigkeit schreien, und klar, so ganz Unrecht würde man damit wohl auch nicht haben. Denn das Rad wird hier mit Sicherheit nicht neu erfunden. Aber genauso würde man der Band damit auch Unrecht tun. Denn auch wenn die Einflüsse unverkennbar sind, so versuchen Implant For Denial durchaus etwas Eigenes und Neues aus diesem Mix zu machen, was auch durchaus gelingt. Zum einen liegt das wohl auch am Gesang der zum Teil in rumänisch vorgetragen wird, und zunächst einmal etwas fremd und eigenartig im Gehörgängen wirkt, aber mit der Zeit doch recht eingängig und interessant klingt. Auch sind die einen oder anderen Parts durchaus von der östlichen Musik beeinflusst und sorgen so für recht gute Abwechslung. Auch verbindet man den typischen Crossoversound der damaligen Zeit mit vielen modernen Sounds, was man vor allen an den Gitarren merkt die doch recht deftig aus den Boxen dröhnen. Was aber noch wichtiger ist, Implant For Denial spielen so geschickt und gekonnt mit diesen alten Einflüssen, dass es eine wahre Freude ist. Man merkt, dass die Band wohl mit dieser Art von Musik aufgewachsen ist, und wer wie ich in den 90ern mit Alben wie „Chaos AD“ aufgewachsen ist, dem können die Lieder auf diesem Doppelalbum eigentlich nur gefallen. Songs wie das genial groovende „Tribut“, hier ist der Name Programm, oder auch „Nemesis“ atmen genau den Spirit den man aus der damaligen Zeit kannte und geliebt hat. Zumal die Songs auch sehr gut gespielt und mit Liebe zum Detail aufgebaut wurden. Und so stellt „OTHEROOT“ einen wirklich gelungenen Tribut an den Crossover der 90er Jahre dar, ohne aber altbacken zu wirken. Wer Freude an solchen Sounds hat, sollte der Band durchaus mal eine Chance geben.
8,5 / 10 - TE


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