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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: VIA OBSCURA

VIA OBSCURA

TRAUM (43.25 min.)

WOODHOUSE / DR.MUSIC
Gothic Metal mit Frauengesang … meine Begeisterung hält sich in Grenzen, bevor ich auch nur einen Ton gehört habe, doch während sich ganze Legionen an Bands in ähnlicher Besetzung als legitime Nachfahren von Nightwish oder Within Tempation begreifen, setzen Via Obscura vielmehr auf die Atmosphäre und ein Songwriting, die fraglos von Lacrimosa beeinflusst wurden. Songs zumeist im Midtempo, fette Gitarrenriffs und die stets präsenten Keyboards-/Klavierpassagen lassen im Verbund mit dem häufig zu emotionslosen weiblichen Gesang aber nur begrenzt Freude aufkommen. Am Besten an diesem Album ist fraglos die druckvolle und transparente Produktion von Siggi Bemm (Tiamat, Therion, Moonspell), während der Gesang von Anne-S. an Phrasierung und Intonation Tilo Wolff in nichts nachsteht, im Guten wie leider auch im Bösen. Die Songs schleppen sich so hin und bei „Winter“ wird das ganze Dilemma dann überdeutlich: es fehlt an songschreiberischen Überraschungen, an Tempowechseln oder auch an Gesangsmelodien mit Unsterblichkeitsfaktor. „Traum“ wirkt in seiner Gänze zu kalkuliert und zu sehr auf Nummer Sicher getrimmt, und, nimmt man die musikalischen Hintergründe der Musiker hinzu, zu sehr vom Jazz – man höre „Grau“ oder „Stille“ – beeinflusst. Ob diese Mischung auf nachhaltige Resonanz stösst wage ich zu bezweifeln.
5,5/10 - MK


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