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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IN MALICES WA ....

IN MALICES WAKE

ETERNAL NIGHTFALL (45:45 min.)

EIGENPRODUKTION / AUSTRALIEN-IMPORT
In Malice’s Wake sind definitiv keine Trendmusiker, hatten sich die Australier doch schon auf ihrer ersten EP namens „Blackened Skies“, die ich schon vor einigen Jahren besprochen hatte, voll und ganz dem Thrash Metal verschrieben, zu einer Zeit als das große Thrash-Revival noch nicht angebrochen war. Mit „Eternal Nightfall“ konnte man nun nach etlichen Widrigkeiten – lest mal den „Studio-Bericht“ im Inneren des Booklets – den ersten Longplayer abliefern. Optisch gut aufgemacht, (wenngleich ich das vom Gitarristen entworfene und umgesetzte Cover nicht als wirklich gut empfinde) bin ich schon mal zufrieden. Ein kurzer Blick auf die Tracklist und ich stelle fest, dass etwa „As Dusk Covers Day“ von der EP, den ich seinerzeit mit leichten Maiden-Elementen beschrieben hatte, auch den Weg auf das Album gefunden hat. Gut so! Also ab in den Player und mal hören, wohin sich die vier Jungs aus Melbourne entwickelt haben. Eine gute Dreiviertelstunde später bin ich schlauer. Verändert hat man seinen Sound nicht wirklich, es klingt halt alles nur ein Stückchen ausgereifter auf den zehn Songs plus Intro, von denen sich das vorletzte Stück „Where Silence Hides“ als gelungenes Instrumental entpuppt. In Malice’s Wake sind eine Thrash Band, die viel von den Heroen der frühen Tage gelernt hat, aber auch durchaus bereit und in der Lage ist einige andere und auch modernere Sounds zu integrieren. Wobei es wiederum Shaun Farrugias rauer und sehr kehliger Gesang ist, der die Musik ein bisschen in Richtung Death Metal bugsiert. Am besten lässt sich die Band sicherlich als Thrash-Combo mit der für dieses Genre üblichen Rifflastigkeit beschreiben, die aber des Öfteren sehr melodische Passagen (Testament?) in ihre Songs einflechten. „To Run With The Darkness…“, bei dem die zu Beginn präsente Melodie hinterrücks von einem andonnernden Riff aufgerollt wird, verdeutlicht diese Ausrichtung sehr gut. Mein persönliches Highlight ist allerdings das mit einem schnellen Gitarrenriff ausgestattete „Man-Made Death“.
Fazit: Ein gutes Thrash-Album zwischen Tradition und Moderne, welches mir aufgrund der spürbar harten Arbeit an diesem Werk und trotz des leicht Death-lastigen Gesanges ganz kleine acht Punkte Wert ist. http://www.inmaliceswake.com ; http://www.myspace.com/inmaliceswake
8/10 - SBr


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