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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INKOMFORT OV ....

INKOMFORT OV KNIVES

KULTURE (33:03 min.)

ORIGI ALSIN MUSIC / AUSTRALIEN-IMPORT
Nachdem ich in letzter Zeit doch viele eher mittelmäßige oder schlechte Electronic CDs in den Händen hielt, da ist dieses Album des australischen Künstlers Wilson Steng eine wirklich positive Überraschung. Hinter „Inkomfort Ov Knives“ steckt ein Soloprojekt des Australiers, das er bereits 2004 aus der Taufe hob, nachdem er für eine andere Band, aus einem ganz anderen musikalischen Genre die Drums produzierte und auf die Idee kam eigene Musik zu kreieren. Fünf Jahre später liegt nun das Ergebnis dieser Idee vor, über diese Jahre sammelte er verschiedene Ideen und bringt diese nun in Form von „Kulture“ auf den Markt. Seine Intention war mit seiner Musik seine Erlebnisse, seine Träume und auch seine Ängste zum Ausdruck zu bringen. Musikalisch hat Steng dazu eine Mischung aus diversen elektronischen Genres gewählt die irgendwo zwischen Synthiepop und Industrial liegt. Die Spannbreite der Songs ist doch recht groß. In manchen Songs überwiegen die träumerischen und ruhigen Momente und in einem Song wie „Ecstacy Black“ oder dem tollen abschließenden „Judgement Day“ regieren dann eher die harten Beats. Aber auch alles in einem sehr gesunden Maß. Die Musik wirkt nie zu ruhig oder zu seicht, und auf der Gegenseite auch nie zu hart oder extrem. Steng hat eine wirklich gute Mischung aus all diesen Gegensätzen geschaffen und man kann anhand der Musik und der Tanztitel auch sehr gut heraushören was für eine Stimmung er damit ausdrücken wollte. So klingen Songs wie der tolle Opener „(En)Tranced“ oder „Ecstacy Black“ doch schon recht tanzbar und dürften auch Leuten gefallen die es ansonsten nicht so mit düsterer elektronischer Musik haben. Ein Song wie „Judgement Day“ klingt dagegen eher recht düster und auch stückweise etwas melancholisch. Aber es sind ja gerade die Gegensätze die den Reiz dieses Albums ausmachen. Am Besten ist es, das Album am Stück zu hören, damit sich die komplette Atmosphäre des Albums entfalten kann. Gerade diese Wechselspiele machen dieses Album so interessant und abwechslungsreich und Steng schafft es mit seinen Kompositionen wirklich wahre Emotionen auszudrücken. Sehr gutes Album. Einzig die kurze Spielzeit des Albums ist etwas ärgerlich. Infos gibt es unter http://www.myspace.com/inkomfortovknives
9/10 - TE


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