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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: SKYFIRE

SKYFIRE

ESOTERIC (55:29 min.)

PIVOTAL ALLIANCE / TWILIGHT
Bei dem Versuch Death Metal bzw. Black Metal mit bombastischen und atmosphärischen Sounds zu verbinden lauern viele Fallen. Die Musik kann zum einen überlastet werden von zu viel Bombast, die Authentizität und das Raue an der harten Musik geht verloren, oder es droht ins kitschige abzudriften. Die Schweden Skyfire haben auf ihrem vierten Album „Esoteric“ einen wirklich guten Weg gefunden und verbinden sehr geschickt ihren Mix aus recht derbem Death bzw. Black Metal mit sehr atmosphärischen und auch bombastischen Keyboardparts, die teilweise sehr stark an klassischen Stücken angelegt sind, aber auch dazu dienen eine unheimlich dichte Atmosphäre aufzubauen. Skyfire schaffen es dabei sehr gut den richtigen Mittelweg zu finden. Zum einen findet man auf dem Album genügend schnelle und harte Passagen, die ganz deutlich zeigen wo die Band ihren Ursprung hat, und schaffen es dies auch sehr überzeugend rüberzubringen. So gibt es neben diversen Doublebaseattacken auch genügend harte Riffs, nach denen sich die eine oder andere Band aus diesen Genres die Finger lecken würden. Diese harten Elemente verbindet man sehr geschickt mit der atmosphärischen Seite, wodurch die Musik von Skyfire doch sehr viel an Profil gewinnt, gerade auch weil die Schweden es sehr gut verstehen diese Elemente so geschickt in die Musik einzubinden, dass das Ganze wirklich wie aus einen Guss klingt und nicht wild zusammengewürfelt wie bei vielen anderen Bands, die krampfhaft versuchen ihre Musik mit diesen Stilmitteln aufzupeppen, dabei aber die Songs entweder komplett überladen, oder das Ergebnis einfach nicht harmonisch klingen will. Dies bekommen Skyfire wirklich sehr gut hin. Ihre Kompositionen klingen alle sehr natürlich und rein gar nicht aufgesetzt und bewegen sich auch weit abseits von allen Kitschfallen die in dieser Musikrichtung lauern. Bei Liedern wie dem Titeltrack oder „Let The World Burn“ verbindet man wirklich sehr stilvoll die harten Elemente mit den eher sanften Keyboardtönen und schafft es damit, den Hörer wirklich in den Bann der Musik zu ziehen. Bei Liedern wie „Darkness Descending“ oder „Seclusion“ spielt man dann eher mit sehr bombastischen Klängen herum die schon eine gewisse Nähe zu Wagner erkennen lässt. Aber auch hier geht die Mischung wirklich sehr gut auf, und das Ergebnis klingt wirklich sehr harmonisch, gerade auch weil die Mischung aus Brutalität und Melodie stimmt. Geht die Band etwas vom Gaspedal runter, dann bekommt die Musik der Schweden auch einen leichten Gothic Metal Einschlag und erinnert mich teilweise etwas an alte Sentenced, gerade was die Gitarrenarbeit angeht. Zwar erfinden auch Skyfire dieses Genre nicht neu und so manches hat man in ähnlicher Art auch schon bei anderen Bands gehört, aber die Schweden gehen mit sehr viel Enthusiasmus an die Sache und bieten ein wirklich rundes Album an, dass nicht nur Genrefreunden gefallen sollte.
8,5/10 - TE


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