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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HOWARD LEESE

HOWARD LEESE

SECRET WEAPON (47:26 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
Eine Ecke weicher als der Rest der Releases aus diesem italienischem Stall lässt es Howard Leese auf seinem vorliegendem Solo-Album angehen. Wer ist dieser charmante Gitarrist? Nun, Mr. Leese spielte von 1975 bis 1995 in der coolen Formation Heart und ist somit für etliche Hits mitverantwortlich. Für sein teils besungenes und teils instrumentales Werk, hat der gute Mann einiges an Personal aufgefahren. Vor allem die Riege der anwesenden Sänger ist eher erstaunlich. Für den Bon Jovi-lastigen Opener, direkt ein Lagerfeuerlied, konnte er Joe Lynn Turner verpflichten, der noch ein weiteres mal den Old-School-Klassiker "Hot To Cold" veredeln durfte. Paul Rodgers (Free, Bad Company), der ehemalige Queen-Barde, machte aus "Heal The Broken Hearted" ein Kleinod. "The Vine" mit der Mittäterschaft des ehemaligen Survivor-Fronters Jimi Jamison ist eine Ballade, wie es besser keine geben könnte und zielt haarscharf auf die Käuferschaft des Labels. Edelste Kost mit herzzerreißenden Vocals. "The South Summit" ist eigentlich fast ein Instrumental-Stück mit minimalen Gesangslinien, die aber herrlich, von dem mir unbekannten Fronter Duke Fame eingesungen wurden. "Rada`s Theme", ein balladesk-gitarrenlastiges Instrumental-Stück orientiert sich verdammt nah an Joe Satriani, will mir aber seit Tagen nicht aus dem Kopf. "Somewhere", das Thema der West Side Story ist einfach traumhaft emotional. Etwas sperriger dagegen ist das Instrumental "French Quarter", durch das Keith Emerson (Emerson, Lake And Palmer), rauscht. Mit Prog- und Jazz-Anleihen setzt sich dieses Material vom restlichen ab. Die Nieten verteile ich an "In These Eyes", belanglos intoniert von Keith St. John und an das bluesig-langatmige "I`ve Been Leaving You", gesungen von Andrew Black. Es gibt natürlich noch mehr zu entdecken, also zugreifen. Für die berühmten "Weeh-Weeh Hours", genau der richtige Soundtrack.
8,5/10 - SBk


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