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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HEEL

HEEL

CHAOS AND GREED (60:07 min.)

RIVEL / CM SWEDEN
Mit Heel stellt sich eine weitere Band aus dem scheinbar unendlichen Fundus von schwedischen Metal-Bands vor. Der Bandname setzt sich aus den Namen der beiden Gründungsmitglieder David Henriksson (HE) und Marcus Elisson (EL) zusammen und diese legen mit „Chaos And Greed“ bereits ihr zweites Album vor. Nachdem das erste Album noch ein wenig Projektcharakter hatte, so hat man inzwischen ein relativ festes Line-up, mit den man arbeiten kann. Musikalisch gibt es eine durchaus gelungene Mischung aus Melodic, Heavy und Power Metal, die irgendwo zwischen dem liegt, was man von altbekannten Bands wie Gamma Ray, Helloween oder auch Edguy kennt. Und so ein wenig kann man auch ein paar deutliche Hardrockeinflüsse heraushören, wie z.B. bei der Halbballade „Did You Know“. Das ist jetzt mit Sicherheit nicht besonders kreativ und innovativ, aber das muss es ja auch nicht immer sein, denn die Musik der fünf Schweden weiß durchaus zu gefallen und zu überzeugen. Die Musiker wissen die Songs sowohl technisch astrein zu spielen als auch mit sehr viel Herzblut herüber zubringen und verstehen es, dies auch in sehr gute eingängige Songs umzusetzen. Auch wenn die CD jetzt vielleicht keinen wirklichen Überhit aufzubieten hat, so bietet das Album doch knappe 60 Minuten gute und solide gespielten Metal der besseren Sorte, der durchaus das eine oder andere Highlight zu bieten hat. Ausfälle gibt es eigentlich nicht wirklich zu vermelden, und das will schon was heißen bei einer Stunde Spielzeit. Freunde der oben genannten Bands werden mit Sicherheit ihre Freude an Songs wie den wirklich sehr starken und druckvollen Titeltrack haben, der das Album wirklich sehr stark eröffnet und Lust auf mehr macht. Gleiches gilt für die schon erwähnte Halbballade „Did You Know“, die zwar schon recht stark am Abgrund zum Kitsch steht, aber durchaus mit ihrer Melodie zu überzeugen weiß, oder das sehr riffbetonte und durchaus hartgespielte „Sons Of Thunder“, das mit geschickt platzierten Keyboards zusätzlich verfeinert wurde. Dann gibt es auch noch recht druckvoll gespielte Songs wie „Taste Of Steel“ oder „Forbidden Ways“, die zeigen, dass die Band durchaus über spielerisches Talent verfügt, was sich immer wieder in den fein eingebauten Soli zeigt. Ebenfalls zu gefallen weiss die variable Stimme von David Henriksson, der es schafft den Songs noch den letzten Schliff zu geben. Auch wenn er teilweise schon recht hoch singt, was ja nicht jedermanns Geschmack ist, so ist dies immer passend zu den einzelnen Songs. Zum Glück versteht er es die hohen Töne auch wirklich zu treffen. So bleibt unter dem Strich ein wirklich gutes und solides Album, das für Fans dieses Genres mehr als nur empfehlenswert ist.
8/10 - TE


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