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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HACRIDE

HACRIDE

LAZARUS (59:25 min.)

LISTENABLE / SOULFOOD
Als ich das dritte Album der Franzosen erstmalig in den Player geworfen habe, tat sich…NICHTS. Irritierter Test mit dem Laptop….wieder nichts. CD gecheckt…leer. Also die CD erneut bestellt, denn irgendwie wurmte es mich, dass gerade das Album, dass ich insgeheim als Zückerchen in meinem Rezensionspäckchen ausgemacht habe, irgendwie nicht so will wie ich. Aber zwei Tage später war alles vergeben und vergessen, Scheibe Nummer eins im Restmüll (ja, da gehören CDs gemäß der Broschüre für die gelbe Tonne hin) und Scheibe Nummer zwei im Player. Druckvoll pumpen sich die Boxen auf und spucken aggressiven Sound aus, gewaltig, wütend, voluminös, überirdisch, aggressiv…mir gehen die Worte aus. Der Opener ‘To Walk Among Them‘ ist progressive Spielkunst der metallischsten Art, die mir je untergekommen ist. Musikalischer Firlefanz scheint dagegen alles zu sein, was die vielen Bands dieses Genre seit Jahren praktizieren oder meinen zu praktizieren. Oder praktizieren wollen. Egal. Was Hacride dagegen bieten ist purer Metal. Anspruchsvoll, nicht vorhersehbar und mit vielen bereits oben schon näher ausgeführten Attributen versehen (die Aufzählung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit). Ihr Minimalismus, wenn man von Stromgitarren, Bass und Drums absehen, erzeugt Riffs wie am Fließband, kein Stück klingt wie das andere und man ist zu keiner Zeit vor einer weiteren Überraschung sicher. Sie bauen mit ihren Melodien schöne Spannungsbögen auf, das Aggressionslevel scheint stets präsent, zumindest in den Gesangspassagen, und die Einflüsse aus Thrash, Core und Death Metal werden zu einem düsteren Gebräu verquirlt, dass den geneigten Hörer von Beginn an packt, ihn herausfordert, dieses Album zu erleben, zu entdecken, und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Für Fans von Meshuggah, Neurosis oder Gorjia eh ein Muss, sind auch alle Fans extremer Stilrichtungen aufgefordert, hier die Lauscher schön weit aufzusperren.
9/10 - RB


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