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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HELRUNAR

HELRUNAR

GRÁTR (41:55 min.)

LUPUS LOUNGE / SOULFOOD
Einmal angenommen, es würden Re-Releases bei uns ein reguläres Punkteranking erhalten, dann hätte Grátr wohl soeben die Skala nach oben gesprengt, wie bei einem Quecksilberthermometer, das man in eine Magmakammer hält. Es ist kaum zu glauben, dass sich die Scheibe einst um Helrunars Demo gehandelt hat, gibt es doch wahrscheinlich genug Bands, die froh wären, wenn Sie einmal so etwas irgendwann als reguläres Studioalbum am Start hätten, ein echtes Lehrstück in Sachen dunkler Heiden-Schmiedekunst. Und man ist gleichsam immer wieder auf´s neue überrascht, mit welcher Perfektion die Münsteraner zu Werke gehen, präzise, wie ein eidgenössisches Uhrwerk. Zugegeben, manches hat man dann auf „Frostnacht“ oder später noch auf „Baldr Ok Íss“ nicht mehr - oder zumindest nicht mehr in der Weise - fortgeführt, beispielsweise die Chöre oder diese spezielle Form von Skalds Klargesang, etwa bei „Raune in der Tiefe“, insgesamt aber könnte jeder Song von Grátr auch auf den genannten Alben stehen, auch wenn ein Kracher wie „Älter als das Kreuz“ zum damaligen Zeitpunkt noch nicht das Licht der Welt erblickt hat. Inzwischen ist der Fährtensucher mit dem Reif-Niederschlag auf dem Haupt einem zweigenden Gott gewichen, musikalisch haben Helrunar noch an Kälte zugenommen und sich gleichzeitig das Mystische und die dunkle Wärme verströmenden Akustikparts erhalten. Nach dem dritten Durchlauf nun glaubte ich, auch ein Raunen zu hören und mache mich fast auf die Suche nach dem blauen Licht… An Atmosphäre vor dem allgemeinen Hintergrund ist die Platte kaum zu toppen. Obwohl es die Band aus heutiger Sicht erst seit vergleichsweise kurzer Zeit gibt, war diese Wiederveröffentlichung mehr als gerechtfertigt, schließlich gibt es Grátr im Original nur 500 Mal. Ein Muss für Fans des Genres und eine Empfehlung für solche, die es werden möchten.
OHNE WERTUNG - MG


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