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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: SOULGATE‘S DA ....

SOULGATE‘S DAWN

MESSIAH (37:32 min.)

BASTARDIZED / ALIVE
Wer die A4 Richtung Osten fuhr, hatte in Jena immer den visuellen Schock bekommen. Hoch und drohend recken sich optisch fiese Plattenbauten in den Himmel und man wird an Bausünden der 60er Jahre erinnert, die auch im Westen bzw. in meiner Heimatstadt Köln die Optik verschandeln. Jena ist auf der A4 seit
Jahren einer Dauerbaustelle und der Tunnel, der diesen optischen Makel kaschieren soll, ist bereits fertiggestellt. In dieser Umgebung sind vermutlich auch die fünf Jungs der Jenaer Band Soulgate’s Dawn groß geworden und haben, um den Frust zu kanalisieren, vor gut acht Jahren die Band gegründet. Bereits zwei Jahre später kam die erste EP heraus und wieder ein Jahr später das Debütalbum Stardust“. Mittlerweile wird mit „Messiah“ das dritte Werk vorgelegt, was schon mal für Konstanz spricht und zum Ausdruck bringt, dass die Jungs etwas drauf haben müssen, sonst hätte man wieder in Eigenregie veröffentlichen müssen. Wie lässt sich also „Messiah“ in aller Kürze prägnant charakterisieren? Geradlinig, brachial, unmissverständlich, kraftvoll, melodisch, zielstrebig, professionell, ausgereift…oder einfach nur: saugeile Scheibe. Ehrlich gesagt kann ich zu hochgelobten Acts wie Heaven Shall Burn oder Maroon keinen Unterschied feststellen, denn die Jungs beherrschen ihr Handwerk und können richtig gute Songs komponieren. Herausragend für mich und somit hervorzuheben sind hier ‘Superiority‘, ‘The Key‘ und ‘One‘. Thüringen entwickelt sich also zur deutschen Metalcore-Hochburg (falls sie es nicht eh schon ist) und es kann bei dem Potenzial nur den Wusch geben, dass die Bands sich mal zusammentun und Deutschland mit ihren Abrissbirnen unsicher machen. „Messiah“ ist das vielzitierte Brett vor dem Herrn und punktet mit seinem gleichbleibenden Niveau, der dynamischen Spielweise und den mitreißenden Songs. Klar, irgendwas gibt es immer auszusetzen, aber acht Punkte sprechen hier eine klare Sprache, oder?
8/10 - RB


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