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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: YUMMA-RE

YUMMA-RE

EDEN (40:33 min.)

MY KINGDOM / ROUGH TRADE
Kein einfacher Brocken, den die Italiener Yumma-Re hier vorlegen. Wie soll man die Musik der fünf Musiker und Musikerinnen am besten beschreiben? An ehesten würde wohl der Begriff „World Music“ hier passen, denn die Band verwurstet so ziemlich jeden Musikstil, den man sich vorstellen kann. Neben deutlichen Rockwurzeln hört man immer wieder mal etwas Reggae („Babylon“), etwas Funk („Nations“), TripHop, Ambient, Electro Dark, New Wave oder auch Jazz heraus. Als Einflüsse werden u.a. The Third and the Mortal, Ulver, Portishead und Massive Attack genannt. Bis auf Ulver würde ich da auf jeden Fall auch zustimmen. Was erst einmal nach einem heillosen Durcheinander klingt, funktioniert auf CD aber überraschend gut. Irgendwie schafft es die Band diese doch recht unterschiedlichen Einflüsse unter einen Hut zu bringen und vollbringt das Kunststück dass die Songs trotz ihrer Komplexität immer noch eingängig und melodiös klingen. Besonders gut gelungen ist dies auf den ersten beiden Stücken des Albums, „Babylon“ und „Nations“, die dem Hörer schon mal einen Eindruck davon geben, was den Hörer auf dieser CD hier erwartet. Eine recht interessant klingende Mischung der oben genannten Einflüsse, die mal recht groovig und funkig, dann eher verträumt elektronisch rüber kommt, um im nächsten Moment dann recht rockig und erdig zu klingen und dann wieder von einem ruhigen Part abgelöst zu werden, in dem eine einzelne Trompete den kompletten Hintergrund ausfüllt und fast schon hypnotisierend vor sich her spielt. Es ist auf jeden Fall eine CD, in der man jede Menge Feinheiten heraushören und mit der man sich durchaus auch über mehrere Stunden beschäftigen kann, aber im gleichen Moment auch eine CD, zu der man sich durchaus auch entspannen kann. Songs wie das traumhafte „Sleepin`On A Satellite“ laden förmlich dazu ein. Zwar ist nicht jeder Song ein Volltreffer und auch der Sprechgesang von Sängerin Katia de Martino (sie teilt sich den Gesang mit Keyboarder Luigi Nobile) ist auf Dauer etwas eintönig, aber im Ganzen ist „Eden“ ein wirklich spannendes und interessantes Album, das mit Sicherheit nicht jedem Gefallen wird. Aufgeschlossenen Musikfreunden sei ein Reinhören durchaus mal empfohlen. http://www.myspace.com/yummare
8/10 - TE


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