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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INFRAVISION

INFRAVISION

THIS EPILEPTIC SERENITY (40:32 min.)

SECRET PORT / GRIECHENLAND-IMPORT
Nach den ersten paar Runden im Player meines Autos, dachte ich, ich hätte eine Musical-CD meiner Frau in den Schacht gesteckt. Zumal mir Theodosis Miras, der Labelinhaber von Secret Port Records, nur eine CD-R ohne jegliche Beschriftung zugesandt hatte. Aber noch bevor eine komplette Minute um war, erklangen erste harte Töne und der Versuch der Stilbeschreibung im Beipackzettel erwies sich als deckungsgleich mit dem musikalischen Inhalt. Wobei man sich mit einer Stilbeschreibung doch sehr schwer tun muss, denn das nordgriechische Trio wuselt sich mit handwerklichem Können und einigem an songwriterischen Geschick durch die zehn Kompositionen. Technical Death Metal trifft auf Thrash, progige Sequenzen auf abgefahrenes Riffing, elektronische Samples auf schreddernde Gitarren, schnelles Drumming auf Industrial-Einsprengsel und der Gesang von Gitarrist Cosmas deckt eine große Spannbreite ab, ist grundsätzlich sehr experimentell gehalten, fügt sich allerdings harmonisch in die Songstrukturen ein. Lediglich das Röhren in die Kloschüssel klingt nicht wirklich gut. Trotz des progressiven, zeitweise gar experimentellen Touches ist die Musik recht aggressiv und der Sound zu jeder Zeit wuchtig. Tracks wie „Life Disconnected“ oder „Damage Per Second“ gehen durchaus als experimentelle Abrissbirnen durch. Einziger Kritikpunkt ist, dass man auf den letzten Songs die Ausflüge in elektronische Fahrwasser und sonstige Spielereien etwas zu sehr übertreibt. Man möchte den Jungs manches mal zurufen: „Bleibt bei einer Linie.“ So trübt auch das zwar recht gute, aber völlig unpassende Bonusstück „Descending In Time“ den zu Beginn noch so kompakten Eindruck und zieht die Note leicht nach unten. http://www.myspace.com/infravision ; http://www.truemetal.org/secretport
7,5/10 - SBr


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