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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: ICED EARTH

ICED EARTH

THE CRUCIBLE OF MAN - SOMETHING WICKED PART 2 (59:15 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Da ist er nun, “The Crucible Of Man”, der zweite Teil der “Something Wicked”-Konzeptstory und das erste volle Album mit Rückkehrer Matt Barlow. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr auf etwaige Vergleiche von Ripper Owens und Matt Barlow eingehen, das habe ich zum Vorgänger „Framing Armageddon“ und zur Single „I Walk Alone“ bereits ausgiebig getan. Mein Urteil steht und daran rüttelt auch „The Crucible Of Man“ nicht. Drei Durchläufe habe ich dem neuen Werk nun gegönnt und musste feststellen, dass „ I Walk Alone“ zu den besten Songs der Scheibe gehört. Das ist nicht weiter verwunderlich, handelt es sich doch eben um eine Singleauskopplung. Auch „Ten Thousand Strong“ vom Vorgänger war die Wahl für die Single und eines der herausragenden Stücke auf „Framing Armageddon“. Allerdings mit dem Unterschied, dass „Tenthousand Strong“ ein Hammersong und „I Walk Alone“ eben NUR ein gutklassiger Track ist. Ein Fazit, das ich schon zur Single gezogen hatte. Keine Frage, Matt gibt für die Gesangsleistungen auf den immerhin 15 Stücken – inkl. Einleitung und Epilogue – sein Bestes und das ist bekanntermaßen eine Menge. Tatsache ist aber, dass Mister Schaffer mit „The Glorious Burden“ wohl seinen kompositorischen Höhepunkt hatte und er entweder bei sich selbst abkupfert oder sich einfach kompositorisch verzettelt. Auf „Framing Armageddon“ enthielt das Songmaterial noch einige Highlights, wenngleich die zahlreichen Interludien einfach des Guten zu viel waren. „The Crucible Of Man“ braucht aber allein ein Drittel der Songs um sich überhaupt einmal aus dem Midtempo herauzubewegen, weshalb nur wenig überhaupt hängen bleibt. Zwar gibt es mit Track 5, „A Gift Or A Curse“, einige ungewöhnlich rockige Töne zu vernehmen, aber so richtig aus dem Pott mit hartem Riffing kommt man erstmals mit „The Dimension Gauntlet“. Letztendlich bleiben in erster Linie die Single „I Walk Alone“, das bombastische „Harbringer Of Fate“ sowie das mitreißende „Sacrificial Kingdoms“ hängen. Der eine oder andere mag nun andere Songs präferieren, Fakt bleibt aber, dass Iced Earth, gemessen an ihrem vergangenen Schaffen und unter Songwriting-Aspekten betrachtet, ein nur mittelprächtiges Album geschaffen haben. Chöre sind inzwischen sicherlich ein fester Bestandteil des Iced Earth-Sounds, aber wann gibt es mal wieder richtig geiles Riffing zu hören, Jon?
8/10 - SBr


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