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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HAIL OF BULLE ....

HAIL OF BULLETS

… OF FROST AND WAR (52:55 min.)

METAL BLADE / SPV
Mit „..Of Frost And War“ erscheint nun endlich das langerwartete Debüt-Album der holländischen Death Metal-Allstar-Band Hail of Bullets. Wer bei Namen wie Martin van Drunen (Asphyx, Pestilence), Ed Warby (Gorefest), Paul Bayens und Stephan Gebedi (beide Thanatos) plus Theo van Eekelen (Houwitser) nicht sofort weiß wo der Hammer hängt, dem kann ich auch nicht helfen. Die fünf Recken verabreichen eine Vollbedienung brutalen Old-School Death-Metals der absoluten Spitzenklasse. Am besten lässt sich die Scheibe als eine Mischung aus den besten Songs im Stil von Asphyx, den alten Gorefest und einer gehörigen Prise Bolt Thrower vergleichen, wobei Hail of Bullets sich allerdings in Bezug auf die genannten Bands deutlich auf der Überholspur befindet. Was den Songs an, sagen wir mal, Technik und Komplexität fehlt, wird durch Eingängigkeit, Härte und die Gesamtatmosphäre des Albums um ein Vielfaches wett gemacht. Meiner Meinung nach kann sich da so manche Band eine Scheibe von abschneiden. Textlich kann man „..Of Frost And War“ schon fast als Konzept-Album bezeichnen, denn der Name ist diesbezüglich Programm. Die Songs handeln in fast schon chronologischer Reihenfolge von den Geschehnissen währen des deutschen Russlandfeldzuges und der Sowjetischen Gegenoffensive im zweiten Weltkrieg. So beginnt das Album mit „Ordered Eastward“ und endet in „Berlin“. Auf dem Weg dorthin wird Leningrad belagert „The Lake Ladoga Massacre“ und man bekommt es mit den „Red Wolves of Stalin“ sowie den „Nachthexen“ zu tun. Allesamt Hammersongs, die mit der Subtilität und Feinfühligkeit eines T-34 über einen hinwegrollen. Die unvergleichlichen Reibeisengrowls von Frontmann Martin van Drunen sind das Sahnehäubchen auf dem Kuchen. Für die Produktion holte man sich dann auch direkt Dan Swanö ins Landungsboot, womit man auch soundtechnisch nichts dem Zufall überlassen hat. Hail of Bullets sind mal wieder ein weiterer lebender Beweis dafür, dass man auch ohne wilde Riff-Orgien und übermäßige Blast-Attacken ein Album produzieren kann, welches trotz der Orientierung an traditionellen Werten des Death-Metal einen neuen Meilenstein darstellt. Für aller Death-Metal-Fans ist „..Of Frost And War“ ein absoluter Pflichtkauf.
9,5/10 - JE


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