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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: TEMPERCALM

TEMPERCALM

TRUE NOVELLA (44:14 min.)

CASKET MUSIC / CARGO
Besitzt einer von euch das X-Box 360 Spiel Saints Row? Wer die Frage mit ja beantworten kann und auch noch sagt, dass die hinterlegte Musik der Hammer ist, dem sei verraten, dass es sich hierbei um den Song ‘I Need A Co-Pilot‘ handelt, der von einer Band mit dem Namen… Tempercalm stammt. Dieser Song hat bereits ein paar Jährchen auf den Buckel und wurde 2004 als Single veröffentlicht, verkaufte sich fast eineinhalb Millionen Mal und erschien 2005 mit der EP „So Ventura“. Wer also weder das Spiel besitzt, noch die Single, geschweige denn die EP abgegriffen hat, erhält nun mit dem Album „True Novella“ die Möglichkeit, versäumtes nachzuholen. „True Novella“ enthält einige ältere, aber auch neuere Songs und ist das Debüt der drei Schotten James Mckenzie (Gesang und Gitarre), Dave Rundell (Drums) und Andy Haughten (Bass). Ihr melodischer Rock geht sehr eingängig ins Ohr, ist sicherlich auch tanzbar, aber dennoch nicht so auf Mainstream geschnitten, dass man hier ein Bon-Jovi-Bravoverschnitt vermuten muss. James serviert uns schöne Gitarrenmelodien und feines Riffing und er hat eine sanfte Rockstimme, die mich, wenn ich sie spontan bei meinem Lieblingsradiosender hören würde, begeistern würde. Die Musik funktioniert trotz ihrer Einfachheit, die Stücke gefallen durch genügend Abwechslung und das Album hält das Niveau bis zum Ende durch. Der Einstieg wird durch ‘Vanity‘ leicht gemacht, die Aufmerksamkeit bereits von Beginn an gefesselt und schon mit dem nächsten Stück ‘Something In Spanish‘ ist man elektrisiert und lauscht und freut sich auf das nächste Stück. Gut, bei einem Debüt mit zwölf Tracks lassen sich die gegen Ende hin etwas schwächeren Tracks ‘Bravestar‘ (hier wird man gewahr, dass der Ideenreichtum bei einer jungen Band halt noch in der Entwicklungsphase ist) oder ‘Idle With An Idol‘ (die zurückgeschraubte Rockkomponente lässt den Song etwas zahnlos daherkommen) sicherlich verschmerzen, zumal mit ‘I Need A Co-Pilot‘ der oben schon erwähnter X-Box-Smasher und mit ‘Kit India‘ ein vermeintlich ruhiger Song, der aber zum Ende mit überraschender Wendung aufwartet, kommen. Für ein Debüt ein tolles Album, das auf jeden Fall empfehlenswert ist. Ich hoffe nur, dass die Jungs diesen Weg weiter beschreiten können und auch zukünftig in der Lage sind, ein interessantes Album zu kreieren. Die Messlatte hat man sich ja schon nach oben gelegt.
8/10 - RB


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