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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IRATE ARCHITE ....

IRATE ARCHITECT

VISITORS (40:08 min.)

WAR ANTHEM / SOULFOOD
Schon komisch was das Hirn einem für Streiche spielt. Als ich die ersten Töne von „Visitors“ hörte, habe ich aus unerklärlichen Gründen an ein Zitat aus dem dritten Otto-Film denken müssen. „Wer in diesem harten rauen Land aufwächst, der wird selbst rau und hart“ oder nimmt zumindest eine ziemlich raue und harte Scheibe auf. Nachdem die vier Norddeutschen 2005 ihre durchaus hörenswerte und den durchschnittlichen Grind-Enthusiasten begeisternde EP „Born Blood Portrait“ veröffentlichten, sind Irate Architect nun mit ihrem ersten echten Full-Length-Album am Start und übertreffen das Werk von 2005 bei Weitem. Irate Architect greifen auf „Visitors“ tief in die Death-Grind-Trickkiste und verpassen uns eine geballte Ladung absolut feinsten Stoff. Progressiver Highspeed-Death Metal vom feinsten, welcher besonders durch präzises ausgeklügeltes Riffing besticht. Gnadenlose Blast-Attacken muss ich, glaube ich, nicht weiter erwähnen, die sollten bei der Stilbeschreibung eh klar sein. Tiefe markerschütternde Growls ebenso. Aber „Visitors“ auf diese Zutaten zu beschränken wäre einfach zu kurz gegriffen. Es ist vor allem das abwechslungsreiche und vor Ideenreichtum und Spielfreude nur so strotzende Songwriting, was „Visitors“ zu einem wahren Hörgenuss macht. Komplizierte Läufe in Union mit gnadenlos anpeitschenden Knochemmühlenparts treffen in, für deutsche Verhältnisse, ungewohnter Komplexität aufeinander. Die Songs sind trotz aller technischen Finessen sehr kompakt und überschaubar. So kommt „Visitors“ mit einer Spielzeit von 40:08, auf eine Gesamtzahl von 15 Songs. Irate Architect verfallen dabei zum Glück nicht in heilloses „Gefrickel“, sondern bleiben stets durchschaubar und laden zum Matte schwingen geradezu ein. Die Produktion ist klar aber druckvoll und macht ordentlich Dampf in den Boxen. Irate Architecht liefern mit „Visitors“ ein Debüt ab, welches das Zeug dazu hat, sofort in der oberen Liga mitzuspielen. Für Death Metal- und Grind-Fans ein absolutes Muss.
9/10 - JE


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