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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: SOUL SECRET

SOUL SECRET

FLOWING PORTRAITS (51:28 min.)

PROGROCK / SPV
Italienische Proggies debütieren mit „Flowing Portraits“ und erwischen einen Katapultstart. So könnte eine Headline in einer Rezension aussehen, die sich mit diesem Album auseinandersetzt. Die Band gründete sich 2004 und hat sich nach dem einen oder anderen Besetzungswechsel zu einem Quintett zusammengefunden, dass für dieses Debüt verantwortlich zeichnet und sich glücklich schätzen darf, mit ProgRock Records einen versierten Partner gefunden zu haben. Zudem fand man die Unterstützung von Karl Groom, der sich der Produktion dieser Scheibe annahm. Die musikalische Ausrichtung ist recht heavy ausgefallen, man klemmt sich den progressiv wirkenden Klangkosmos aus ultralangen Soundgebilden und bringt die Gitarren roh und trocken rüber. Auch Keyboardpassagen passen sich in die eher aggressive Spielweise ein und geben zum Beispiel ’First Creature’ eine treibende Ausrichtung. Sänger Mark Basile kommt mit einer tieferen und kraftvollen Stimme dazu und verleiht den Songs eine zusätzliche dynamische Komponente. Doch auch in ruhigen Passagen kann er voll überzeugen, wie er zu Beginn von ’Inner War’ beweist. Immerhin hat es dieser Song aus der Anfangsphase der Band auf das Debüt geschafft, also sozusagen ein Arbeitsergebnis früherer Tage, dass bereits die vertrackte Komponente im Songaufbau dokumentiert, aber auch eine gewisse Anlehnung an Dream Theater aufweist. Erwähnte ich, dass man ultralange Soundgebillde…? Stimmt nicht ganz, denn ’Tears Of Kalliroe’ ist die berühmte Ausnahme von der Regel und baut sich langsam, opulent steigernd auf zu einem orchestralen Klangmonster, dass langsam wieder abgleitet und in das progressive Fahrwasser eintaucht. Hier gleiten dann akustische und durch das Keyboard getragene Passagen über in fette Gitarrenwände, alles recht düster gehalten und immer schön am Gaspedal gespielt. Sicherlich wirken die fast siebzehn Minuten noch etwas holperig, aber falls die Jungs daran Gefallen finden sollten und noch etwas an der Harmonie arbeiten, müssen wir uns wohl auf einiges gefasst machen. Hauptsache, man driftet nicht zu sehr vom Metal weg, aber das steht wohl nicht zu befürchten, denn mit Dream Theater im Blut und Karl Groom an den Reglern sollten auch für die Zukunft die härteren Klänge gesichert sein. Weiter so!
7,5/10 - RB


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