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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IMAGIKA

IMAGIKA

FEAST FOR THE HATED (48:38 min.)

LOCOMOTIVE / SOULFOOD
Imagika sind für mich so etwas wie Exoten im Metal Business. Zum einen, weil sie den hiesigen Markt für sich erst noch erschließen müssen, da nicht jede Scheibe hier veröffentlicht wurde und gemessen am nunmehr sechsten Album in fünfzehn Jahren gut dreißig Monate ins Land gehen, bis ein neues Schaffenszeugnis das Licht der Welt erblickt. Zum anderen, weil die Mischung aus Thrash Metal und epischem Power Metal mit balladesken Ausflügen eine für mich seltene Kombination darstellt, die aber auch sofort aufhorchen lässt. Aufhorchen auch deshalb, weil der Opener ’Waking A Dead Man’ einem gleich mal die Gehörgänge neu justiert und in bester Thrash Manier abgeht, wobei ruhigere Parts für die abwechselnde Komponente zuständig sind. Die Mischung aus brachialem Thrash Metal und melodischem Power Metal entfaltet auch in der Folge ihre volle Wirkung und dokumentiert die gelungene Harmonie zwischen den Extremen. ’Behind Immoral Eyes’ verzichtet dann auf die thrashige Komponente und der Titeltrack kommt gar mit einer balladesken Einleitung und wandelt sich zu einem richtigen Hammersong, der die Matte nur so fliegen lässt. Der letzte Song ’Succubus’ ist ein weiteres Zeugnis für die stilistische Breite der Band, denn hierbei handelt es sich um ein sieben Minuten langes Epos mit einem fantastischen Refrain. Norman hat zur Verstärkung eine weibliche Begleitung am Mikro und überhaupt sei hier mal lobend auf Norman Skinner eingegangen, der seine vielseitige Stimme gut einzusetzen weiß und zu jeder Zeit Herr seines Mikros ist. Auch sein cleaner Gesang, zum Beispiel bei der Power-Ballade ’The Sick Sense’, kann sich absolut hören lassen. Durch den variablen Gesang gewinnt man eine zusätzliche reizvolle Komponente, die dem Gesamtbild nicht nur zugute kommt, sondern es erheblich aufwertet. Nicht unerwähnt bleiben soll der Rest der Mannschaft, die hier ein geschlossenes Bild vermittelt und durch ihre kraftvolle Spielart mit den herrlich treibenden Gitarren zu einem absolut hörens- und empfehlenswerten Album beiträgt.
8/10 - RB


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