Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HATE ETERNAL

HATE ETERNAL

FURY AND FLAMES (39:55 min.)

METAL BLADE / SPV
Durch eins haben sich Hate Eternal immer besonders ausgezeichnet. Hochqualitative Musik, extrem hohe Geschwindigkeit und die Tatsache gnadenlos die eigene Schiene zu fahren, koste es was es wolle. Nun ja, eines hat sich verändert. Hate Eternal und Earache arbeiten nicht mehr zusammen. Stattdessen sind die Jungs um Mastermind Erik Rutan, beim nicht weniger traditionsträchtigen Label Metal Blade unter Vertrag. Eine zusätzliche Neuerung ist auch, dass auf „Fury And Flames“ erstmals in der Geschichte von Hate Eternal, Mr. Rutan für die Produktion verantwortlich ist. Vielmehr Veränderungen gibt’s dann auch nicht. Eher eine weitere Steigerung was Härte und Geschwindigkeit angeht. Man könnte fast behaupten „Fury And Flames“ besteht aus einer einzigen langen und nervenzerreibenden Blast-Attacke. Na ja, zumindest gefühlt, denn manchmal wird das Gewitter durch irrwitzig schräge Breaks und kurze Mid-Tempo-Passagen unterbrochen. Ansonsten wird ausschließlich im Uptempo-Bereich variiert, was dem Album eine etwas chaotische Grundstimmung verleiht. Hat man nach dem Eröffnungssong „Hell Envenom“ aber en Mund erst einmal wieder zu und sich ein weinig an die Gangart gewöhnt, entdeckt man doch so manche Feinheiten, welche sich besonders durch die hohe Qualität von Herrn Rutans Gitarrenspiel auszeichnen. Eins ist mal klar, „Fury And Flames“ ist echte Schwerstarbeit. Selbst für trainierte Ohren. Aber wer eine Hate Eternal-Platte kauft, wird wohl auch keinen melodischen Party Metal erwarten. Ein Minuspunkt ist nach meiner Meinung allerdings die Produktion. Obwohl Eric Rutan hier selbst die Regler bedient hat, ist der Gesamtsound zu schlagzeuglastig ausgefallen. Schlagwerker Jade Simonetto liefert zwar absolut erstklassige Arbeit ab, aber das von ihm entfachte Trommelfeuer drängt sich zu sehr in den Vordergrund und erstickt leider so manches geniale Riff. Insgesamt ist „Fury And Flames“ aber ein ziemlich starkes Album nach dem Motto „ Ist Es zu hart, bist Du zu schwach“. Fans der Band können sich schon mal über einen ausführlichen Bericht von der anstehenden Europa-Tour, auf http://www.obliveon.de freuen.
9/10 - JE


[ Zurück zum Index: 'H' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler