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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: THE TANGENT

THE TANGENT

NOT AS GOOD AS THE BOOK (94:17 min.)

INSIDEOUT / SPV
Auch auf ihrem neuesten Album bleiben The Tangent ihren Stärken treu und spielen das was sie am Besten könnten. Entspannten Prog-Rock mit starken 70er Jahre Touch, der den Hörer zum Zurücklehnen und Träumen einlädt. Diesmal haben sich die Schweden ein Konzeptalbum ausgedacht, das sich über zwei CDs erstreckt und in der Special Edition sogar mit einer über einhundert Seiten langen illustrierten Kurzgeschichte ausgeliefert wird, so dass man die Geschichte über einen Mann, der sich in der heutigen Zeit verloren hat, auch noch visuell verfolgen kann. Auf den knapp vierundneunzig Minuten bekommt der Hörer eine bunte Mischung aus Rock, Prog, Jazz und Folk geboten, die einen sehnsüchtig an die Zeiten von Transatlantic oder Spock´s Beard (mit Neal Morse) zurückdenken lassen, denn so entspannt dargebotenen Prog Rock hat man in den letzten Jahren leider immer seltener gehört. Liedern wie dem Titeltrack, "Lost In London (25 Years Later)“ oder auch einem der beiden überlangen Songs „Part One – Four Egos, One War“ hört man einfach die Spielfreude an, die schon die oben genannten Bands ausgezeichnet hat, oder auch ältere Vorbilder wie z.B. Genesis. Teilweise bieten diese Lieder minutenlange instrumentale Passagen in denen man sich wirklich verlieren kann. Die Mischung aus entspannten Klängen und jazzartigen Passagen samt Saxophon-Einsatz bieten sich sowohl zum entspannten Zurücklehnen als auch zum genauen Zuhören unter Kopfhörern an. Es gibt so viele Feinheiten zu entdecken, wie z.B. in dem spannend konstruierten „The Ethernet“, und dies zieht sich durch das komplette Album. Hier fesseln einen die geschickt eingefügten Gitarrensoli, an anderer Stelle ist es der Einsatz von Flöte und Saxophon. The Tangent schaffen es auch ohne Probleme diese Spannung über die gesamte Länge des Albums zu halten. Das Album hat keine Längen und klingt wie aus einem Guss. Auch wenn die 70er Jahre Wurzeln nicht zu überhören sind, so klingt das Album trotz allem immer noch zeitgemäß und stellt keine Kopie der alten Vorbilder dar. Abgerundet wird das Ganze durch eine wirklich gute Produktion, durch die das Album über einen wirklich klaren und guten Sound verfügt und es einen so ermöglicht auch die Feinheiten in der Musik zu entdecken. Fans von Arena, Spock`s Beard und Konsorten können hier ohne Sorgen zuschlagen.
8,5/10 - TE


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