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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IRON MAIDEN – ....

IRON MAIDEN – LIVE AFTER DEATH 2-DVD

EMI

FSK 12 / 295 Min. / PAL / 4:3 (Disc 1) & 16:9 (Disc 2) / 2.0 & 5.1 Surround

23 EUR
Na, das wurde aber auch höchste Eisenbahn... Gut 22 (!) Jahre nach der Erstveröffentlichung des besten Metal-Livealbums aller Zeiten haben sich Maiden nun all jener erbarmt, deren Videorekorder diesen 90minütigen Konzertfilm der Superlative nur noch unter Androhung von Bandsalat abspielt. All jene, die wie ich am VÖ-Tag mit zitternden Knien zu ihrem DVD-Händler schlichen (dass ich DAS noch mal für Maiden machen würde…) erleben nun wieder in exzellenter Bild- und Tonqualität Maiden in absoluter Topform, mit der aufwändigsten Bühnenshow ihrer Karriere und mit einer allen Fans Freudentränen in die Augen treibenden Setlist, die ausschließlich nicht nur Band-, sondern schlicht Metal-Klassiker umfasst und mich dereinst wild auf meinem Tennisschläger solierend durchs Kinderzimmer moshen ließ: von „Aces High“ über das göttliche „Rime Of The Ancient Mariner“ bis hin zu „Running Free“ kann man hier nicht nur jede Textzeile, Nein, jede einzelne Note mitjohlen. Für alle, die „Live After Death“ noch nicht kennen: Zwar ist die Setlist mit Ausnahme des auch auf der Vinyl-Version des Livealbums nicht erhältlichen „Sanctuary“ mit jener der reinen Tonkonserve identisch, jedoch hat man sich teilweise für andere Versionen des im März 1985 über vier Abende in Long Beach mitgeschnittenen Materials entschieden. Die Produktion ist, wie angesprochen, schlicht gigantisch und erlebt gerade in Form der „Somewhere Back In Time Tour“ ihren zweiten Frühling, die Band ist in der Blüte ihrer Spandex-Phase auch musikalisch hochpotent – lediglich das Publikum reagiert im Vergleich zu anderen Mitschnitten (wie etwa aus Dortmund 1983) sehr zurückhaltend, aber dabei handelt es sich wohl um eine amerikanische Krankheit. Auf DVD Nummer 2 tummeln sich allerlei Schmankerl. Zum einen ist da die „Behind The Iron Curtain“-Doku, die Maidens erste Tour durch den damaligen Ostblock anhand von Impressionen aus Polen und Ungarn , inklusive eines kultigen Gesprächs von Bruce mit einem polnischen Fan, in dessen Verlauf er diesem klarzumachen versucht, dass man mit Synthesizern keinen Metal spielen kann (auch wenn Maiden ein Jahr später erstmals auf eben jenes Hilfsmittel zurückgreifen sollten) und einer noch kultigeren Jamsession auf einer polnischen Hochzeit. Zudem gibt es einen leider in schlechter Bildqualität daherkommenden Mitschnitt vom bis dato größten Maiden-Gig auf dem Rock in Rio-Festival 1985, 15 Minuten Impressionen von der US-Tour, die Videos zu „Aces High“ und „2 Minutes To Midnight“ sowie insbesondere den einstündigen zweiten Teil der mit „The Early Days“ gestarteten Maiden-History, die sich sinnigerweise dem Powerslave-Album und der Live After Death-Tour widmet. Muss man im Gegensatz zu den beiden letzten Alben unbedingt haben. http://www.ironmaiden.com und http://www.liveafterdeath.de

PM


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